Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 

kennen Sie das? Mein schönster Arbeitstag im Jahr ist der erste nach dem Urlaub. Da ist der Schreibtisch noch so herrlich aufgeräumt, die "ToDo's" liegen ordentlich gestapelt im Posteingang und nur in meinem E-Mail-Account herrscht ein wenig Wildwuchs. Was freue ich mich für meine Kollegen, wenn sie dieses besondere Glücksgefühl für sich erleben dürfen…

 

Genug gespaßt. Trotz Turbulenzen auf den Finanzmärkten und einer im August wiederum deutlich getrübteren Stimmung der deutschen Wirtschaft laut Ifo-Index hat insbesondere die Wohnungswirtschaft mehr als andere Bereiche der Immobilienwirtschaft eine stabile Position. Das kurzfristige Auf und Ab der Konjunkturbarometer hat bisher wenig Einfluss auf den Wohnungsmarkt. Zum einen ist eine Krise bei den Konsumenten (noch?) nicht angekommen, zum anderen ist die Vermögensklasse Wohnen stabil und selten so nachgefragt wie heute. Die Refinanzierung bietet krisenbedingt für gesunde Unternehmen und Märkte gute Konditionen. Viele unserer Mandanten und Kunden rüsten sich allerdings jetzt – unabhängig von aktuellen Wirtschaftstrends - für kommende schwierigere Zeiten. Langfristige Themen von Energetik bis Demografie und Strukturwandel bestimmen aktuell nicht nur die Tagesordnungen von strategischen Runden, sondern finden Eingang in die operative Arbeit. Der Steigerung der Arbeitseffizienz wird mehr und mehr Aufmerksamkeit geschenkt und das Thema web 2.0 wird in Zukunft nicht nur Vertriebswege nachhaltig verändern, sondern auch arbeitsorganisatorische Bedeutung erhalten. Womit ich wieder bei meinem Schreibtisch wäre.

 

In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen

Ihr

 

Andreas Grunow

Leiter Real Estate Consulting & Research

 

BBT bei der ImmoCom 2011.

Unter dem Motto „Strategien und Zukunftsperspektiven für die Immobilienwirtschaft“ findet am 08. und 09. September 2011 in Berlin die ImmoCom statt. Interessante Vorträge und Diskussionsrunden mit renommierten Referenten bieten eine vielfältige Mischung aus strategischen Themen der Wohnungswirtschaft und Fragen der konkreten, operativen Umsetzung mit Hilfe intelligenter IT-Unterstützung.

 

Die BBT wird auf der ImmoCom mit einem eigenen Stand (Nr. F1) vertreten sein. Schwerpunktmäßig stellen wir Ihnen in diesem Jahr unsere Leistungen rund um die Analyse, Optimierung und Dokumentation von Geschäftsprozessen vor. So lassen sich etwa durch effiziente, standardisierte Abläufe, eindeutige Definition von Zuständigkeiten sowie präzise formulierte Anforderungen an das ERP-System deutliche Zeit- und Kosteneinsparungen generieren und gleichzeitig die Kundenorientierung verbessern.

 

Zudem bietet unser EDV-basiertes Managementhandbuch die Möglichkeit, wesentliche Unternehmensinformationen inklusive aller optimierten Geschäftsprozesse transparent und für alle Mitarbeiter zugänglich aufzubereiten. Durch den verbesserten Informationsfluss erhöht sich der Wissensstand im Unternehmen erheblich.

 

Veranstaltungsort der diesjährigen ImmoCom ist das Humboldt Carré, Behrenstr. 42 in 10117 Berlin.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen intensiven Austausch zu Ihren Anforderungen an die Kernprozesse in Ihrem Unternehmen und sehr gern auch zu allen anderen aktuellen Themen der Wohnungswirtschaft.

 

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Christian Michaelis (030 26 006 205)

 

Videobotschaften aus der Immobilienwirtschaft.

Die ImmoCom, der bundesweite Immobilienkongress zu Strategien und Zukunftsperspektiven der Immobilienwirtschaft, geht im Vorfeld der diesjährigen Veranstaltung, die am 08. und 09. September 2011 in Berlin stattfindet, erstmals mit mehreren Videos an die Öffentlichkeit. Führende Akteure der Wohnungswirtschaft nehmen vor laufender Kamera zu den größten Herausforderungen der Branche Stellung.

 

So greift etwa Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU AG in Berlin, die energetische Sanierung als Zukunftsthema der Branche auf.

 

Bei Markus Terboven, Vorstand der GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin, steht das Thema Kundenorientierung im Fokus. Terboven ist davon überzeugt, dass Wohnungsunternehmen ihre Kunden vor allem über Dienstleistungsqualität erreichen.

 

Und Manfred Sydow, Vorstand der GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen in Bremen, nennt im Interview den kleiner werdenden Pool von Talenten als große Herausforderung für die Zukunft von Wohnungsunternehmen.

 

Die ImmoCom 2011 wird die genannten Themen aufgreifen, Lösungsansätze vorstellen und zukünftige Entwicklungen diskutierten. Die Teilnehmer sind Fach- und Führungskräfte aus der deutschen Immobilienwirtschaft. Veranstaltet wird die ImmoCom von der BBA–Akademie der Immobilienwirtschaft. Sie rief den Kongress vor 14 Jahren ins Leben und entwickelte das Konzept seitdem kontinuierlich weiter.

 

Die Filme entstanden in Zusammenarbeit mit dem Internetportal immobilien-video-portal.de und sind auf der Website www.immocom.info zu sehen.

 

Unterjähriges Controlling leicht gemacht.

Die avestrategy®-Monatsberichte ermöglichen dem Anwender ein standardisiertes unterjähriges Controlling. Schnell und übersichtlich können Planabweichungen und deren Auswirkungen auf das Erreichen der Unternehmensplanung identifiziert und analysiert werden.

 

Themenbereiche der avestrategy®-Monatsberichte

 

Die avestrategy®-Monatsberichte umfassen standardisierte Berichtsvorlagen für das monatliche Reporting, sortiert nach folgenden Themenbereichen:

1. Hausbewirtschaftung

Der Bericht "Hausbewirtschaftung Gesamtüberblick" bereitet die wesentlichen Informationen zum Bereich Hausbewirtschaftung in tabellarischer und grafischer Form auf.

Außerdem sind themenspezifische Analyseberichte abrufbar: gruppiert nach kundenindividuell zu bestimmenden Objektclustern werden beispielsweise Informationen zur Entwicklung der Mieten, des Leerstandes und der Erlösschmälerungen sowie der Betriebskosten und Instandhaltung im laufenden Geschäftsjahr bereitgestellt.

 

Zusätzlich zu den Monatsberichten nach Objektgruppen existiert für die Betriebskosten auch eine Auswertung nach Betriebskostenarten auf Basis der Geißlinger Konvention. Im Bereich der laufenden und periodischen Instandhaltung stehen dem Anwender zudem Budgetauswertungen zur Verfügung.

 

2. Darlehen

Der Monatsbericht "Darlehen Kapitaldienst" gibt die Ein- und Auszahlungen für Zinsen und Tilgungen sowie Restschulden der Darlehen bei Kreditinstituten und anderen Kreditgebern für das laufende Jahr des ausgewählten Datums aus.

 

Im Bericht "Darlehen Prolongationsvorschau" werden standardmäßig die Darlehen aufgelistet, deren nächstliegendes Zinsbindungsende im gewählten Zeitraum von 2,5 oder 8 Jahren liegt.

 

3. Sächliche Verwaltungskosten

Dieser Monatsbericht zeigt die Entwicklung der sächlichen Verwaltungsaufwendungen. Es wird der Plan-Ist-Stand der sächlichen Verwaltungskosten zum gewählten Datum angezeigt sowie die Ist-Werte des Monats und die kumulierten Ist-Werte seit Jahresbeginn.

 

4. Personal

Hier wird die Auswertung der Personalkosten des laufenden Jahres dargestellt. Für die Berechnung der Kennzahlen werden die Werte der Objektebene und Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung verwendet.

 

5. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Auswertung der Gewinn- und Verlustrechnung zeigt die Ist-Werte des gewählten Monats, den kumulierten Stand ab Januar bis zum gewählten Monat und den Vergleich mit dem Planwert.

 

6. Liquiditätsentwicklung

In diesem Monatsbericht erfolgt die Darstellung der Ein- und Auszahlungen für das laufende Geschäftsjahr.

 

Aufbau der avestrategy®-Monatsberichte

 

In den Berichten werden die Ist-Daten des aktuellen Monats und des laufenden Geschäftsjahres themenzentriert aufbereitet und Plan-Werten gegenübergestellt. Gleichzeitig werden in einer Vielzahl von Berichten Forecastberechnungen für das aktuelle Geschäftsjahr erstellt. Die Monatsberichte sind standardisierte Vorlagen und können für die Auswertungs-/Betrachtungs­ebenen hinsichtlich der Objekt­clusterung kundenindividuell angepasst werden, beispielsweise nach Teilgebieten, Profitcenter, Bauweise oder Sanierungsstand.

 

Die Berichte können in einem einheitlichen Layout als pdf- oder auch als Excel-Dokumente ausgegeben werden. Selbstverständlich können die Berichte auch direkt aus avestrategy® heraus gedruckt werden.

 

Monatsberichte mit Standardschnittstelle

 

Grundlage für die Monatsberichte sind neben den in avestrategy® erzeugten Plan-Daten die über die Standardschnittstellen monatlich zur Verfügung stehenden Ist-Daten auf Objekt- und Unternehmens­ebene.

 

Durch den Zugriff auf diese bereits zur Verfügung stehenden Plan- und Ist-Daten sowie die hohe Standardisierung der Monatsberichte kann das Berichtswesen schnell und günstig auch als Ergänzungsmodul für unsere avestrategy®-Kunden eingerichtet werden.

 

Mehr Monatsberichte durch erweiterte Schnittstelle

 

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, über eine erweiterte Schnittstelle zum jeweiligen ERP-System, monatliche Ist-Daten auf der Ebene der Nutzungseinheiten und Mietverträge zu erfassen und weitere Monatsberichte zu erstellen.

 

Hierzu werden zum einen Stammdaten zur Beschreibung der einzelnen Nutzungseinheiten und Verträge importiert, wie etwa Lage im Gebäude, Anzahl Räume, Vertragsdauer oder Kündigungsgründe. Zum anderen werden sogenannte Verlaufsdaten per Schnittstelle übergeleitet. Dabei handelt es sich beispielsweise um die Miethöhe, die wohnungskonkrete Mietspiegelmiete oder andere zeitabhängige Zustandsmerkmale.

 

Mit den zusätzlich auf der Ebene der Nutzungseinheiten zur Verfügung stehenden Daten können automatisiert detaillierte Auswertungen zu Mieten und Leerständen erzeugt werden.

 

- Beispielsweise werden im Bericht "Mietenanalyse Wohnen" für Objektcluster wie Profitcenter oder Wohnungsgröße standardmäßig die Bestandsmieten den Markt- und Neuvertragsmieten gegenübergestellt und ausgewiesen.

- Zur mengenmäßigen Leerstandsanalyse gibt es sowohl eine Auswertung zur Entwicklung vermieteter und leer stehender Einheiten nach Anzahl und Flächen als auch einen Monatsbericht, der die leer stehenden Einheiten zum Beispiel hinsichtlich der Leerstandsdauer, der Wohnungsgröße oder der Lage im Objekt analysiert.

 

- Ein weiterer Monatsbericht wertet die Anzahl von Neuverträgen und Kündigungen sowie die Kündigungsgründe und Quellen der Kontaktaufnahme bei Neuverträgen aus.

 

Ihre Ansprechpartner bei der BBT sind

Ester Meissner (030 26006 220),

Carolin Ritschel (030 26006 0)

 

Achtung bei Autoleasing und -kreditfinanzierung.

In der Vollkaskoversicherung wird grundsätzlich vom Versicherer maximal der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges erstattet. Dies kann bei leasing- oder kreditfinanzierten Pkw und Lkw im Totalschadenfall zu einer erheblichen Restforderung führen. Denn oftmals besteht eine Differenz zwischen der Leasing-Restforderung (Leasing-Restraten plus eventuell vereinbartem Restwert) bzw. dem abgezinsten Kreditrestbetrag und der Leistung des Versicherers. Die folgende Grafik verdeutlicht dies:

Schutz vor dieser Lücke (englisch = GAP) bietet eine so genannte GAP-Deckung in der Vollkaskoversicherung. In einigen Versicherungsvarianten wird sie bereits kostenlos oder gegen eine kleine Mehrprämie angeboten. Dieser Zusatzbaustein ersetzt bei Verlust oder Zerstörung des Fahrzeuges die offene Restforderung. Für den Versicherungsnehmer verbleibt nur die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung der Vollkaskoversicherung.

 

Bei vielen Kfz-Versicherungstarifen wird diese Lücke jedoch dadurch entschärft, dass heute üblicherweise innerhalb der ersten 12 Monate nach der Erstzulassung des Fahrzeuges der Neuwert im Totalschadenfall oder beim Verlust erstattet wird.

 

In guten Rahmenverträgen ist eine weitreichende GAP-Deckung Standard. So auch in den Funk-Rahmenverträgen für die Wohnungswirtschaft.

 

Wir beraten Sie gern, wenn Sie einen solchen Deckungsschutz nicht haben sollten.

 

Ihr Ansprechpartner bei der Funk-Gruppe ist

Olaf Mauga (030 250092 728)

 

WGW Wolfen eG: Neuausrichtung mit avestrategy®.

Seit September 2009 begleitet die BBT GmbH die Wohnungsgenossenschaft Wolfen eG (WGW) bei ihrer strategischen Neuausrichtung. Diese war für den mit ca. 6.200 Wohnungen größten Vermieter der Region Bitterfeld-Wolfen notwendig. Denn die WGW stand und steht vor der Herausforderung, in einem von Bevölkerungsrückgang, hoher Arbeitslosigkeit und geringer Kaufkraft geprägten Wohnungsmarkt langfristig wettbewerbsfähig und wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

 

Langfristige Unternehmensplanung

Dazu haben wir für die WGW in den Jahren 2009/2010 mit der BBT-Software avestrategy® eine langfristige Unternehmensplanung mit verschiedenen Entwicklungsszenarien erarbeitet. Sie wurde von der WGW mit unserer Unterstützung jährlich fortgeschrieben und angepasst. In dieser Planung haben wir unter anderem mit Hilfe einer umfassenden Portfolioanalyse, die Objektzustand, Mieter- und Sozialstruktur, Lage- und Standortfaktoren sowie demographische Entwicklung berücksichtigt, einen Kernbestand für die WGW definiert, der die Hauptbasis für die Unternehmensplanung bildet.

 

Außerdem unterstützen wir die WGW bei der Suche nach neuen Finanzierungspartnern.

 

Effizienter durch neue Strukturen

Ferner haben wir im Rahmen einer Organisations- und Prozessanalyse Vorschläge für eine neue Organisations- und Ablaufstruktur erarbeitet, die dem definierten Kernbestand Rechnung trägt. Die Vorschläge wurden vom Vorstand der WGW bereits erfolgreich umgesetzt, sodass die Aufwendungen für Personalausgaben seit 2010 deutlich reduziert werden konnten.

 

Ende 2010 hat sich die WGW nun entschieden, die Software avestrategy® in Verbindung mit einer automatisierten Schnittstelle zum ERP-System wowi/cs® in ihrem Haus einzuführen; zum einen, um die Unternehmensplanung zukünftig selbst fortschreiben zu können und zum anderen, um die Controlling- und Reportingfunktionen von avestrategy® als Basis für die Neuausrichtung des Unternehmensreportings zu nutzen. Dieser Prozess ist mittlerweile weitestgehend abgeschlossen. Seit Juli 2011 verwendet die WGW avestrategy®-Auswertungen, um unter anderem dem Aufsichtsrat und Kreditgebern über die Unternehmensentwicklung zu berichten.

 

Wir begleiten die WGW auch weiterhin im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Projekte.

 

Ansprechpartner bei der BBT ist

Sebastian Schneider (030 26006 0)

 

Zweites vhw-Seminar zu „Stadtentwicklung und Wohnungsmärkten im demografischen Wandel“ mit BBT-Beteiligung.

Es ist unumgänglich: Städte und Gemeinden müssen sich dem Thema demografischer Wandel stellen. Seine Auswirkungen verändern nahezu alle Lebens- und Arbeitsbereiche – so auch die Stadtentwicklung sowie die lokalen Wohnungsmärkte. Doch wie kann man darauf reagieren?

 

Am 26. Oktober 2011 veranstaltet der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. (vhw) zum zweiten Mal das Seminar „Stadtentwicklung und Wohnungsmärkte im demografischen Wandel“. Die Veranstaltung in Leinfelden-Echterdingen richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Stadtplanung und -entwicklung sowie der Immobilien- und Wohnungswirtschaft.

 

Das erste Seminar dazu fand am 19. Juli 2011 in Essen statt und stieß auf großes Interesse. Fast 40 Teilnehmer - aus der Stadtplanungs- und Stadtentwicklungsverwaltung sowie Berater und Vertreter von Wohnungsunternehmen - versammelten sich im Essener Hof.

 

Inhaltliche Rück- und Vorschau

 

Das Seminar gliederte sich in 4 Themenblöcke:

  • Demografischer Wandel: Kennzahlen und Rahmenbedingungen
  • Stadtentwicklung und Stadtumbau – Umsetzung und Begleitung von Stadtumbau-prozessen
  • Strategische Ansätze der Immobilienwirtschaft und Kommunen
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen zum demografischen Wandel, Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklung

Schnell wurde in der Veranstaltung klar, dass eine klare Abgrenzung zwischen den einzelnen Themenbereichen nicht möglich ist. Der demografische Wandel erfordert vielmehr eine interdisziplinäre Herangehensweise. Dies verdeutlichten die beiden Referenten, Christoph Haller und Johannes Jakobsmeyer, die aus eigenen Praxiserfahrungen berichteten. Christoph Haller ist freiberuflicher Stadtforscher, insbesondere führt er Begleitforschungen zu Programmen der Städtebauförderung durch. Johannes Jakobsmeyer ist Consultant der BBT GmbH, Portfoliomanager und Immobilienbewerter.

 

Innerhalb des Seminars wurde teils kontrovers über den Umgang mit den Aktionsfeldern der vom demografischen Wandel Betroffenen diskutiert, und nicht alle Erwartungen und Aspekte konnten ausreichend behandelt werden. Dazu bietet das Thema zu viele Facetten.

 

Die Referenten und Teilnehmer nahmen die Erkenntnis mit, dass neue Allianzen nötig und innovative Kooperationsformen zu entwickeln sind, um die Auswirkungen des demografischen Wandels zu bewältigen.

 

Weitere Informationen zum Seminar am 26. Oktober 2011 in Leinfelden-Echterdingen finden Sie hier.

  

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Johannes Jakobsmeyer (030 26006 122)

 

Intensivkurs „Immobilienbewertung“.

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. Berlin veranstaltet vom 19. September 2011 bis zum 22. November 2011 unter Beteiligung der BBT Group einen Intensivlehrgang „Immobilienbewertung“. An sechs Lehrgangstagen, die auf acht Wochen verteilt sind, werden umfassende Informationen zu folgenden Themen vermittelt:

 

 

  • Vergleichs-, Ertrags- und Sachwert
  • Bewertung von Bauschäden und Instandhaltungsstau
  • Bauplanungs- und Bauordnungsrecht
  • Steuern/Rechnungswesen
  • Nachhaltigkeit/Ökologie

 

Die Referenten sind externe Bewerter, Wirtschaftsprüfer und Baurechtler. Für die BBT-Group werden Johannes Jakobsmeyer zum Thema “Discounted Cashflow (DCF) als Bewertungsinstrument und Investitionsrechenverfahren“ und Kay Schorsch zur  „Beleihungswertermittlung“ fachliche Beiträge leisten. Dabei werden sie auch Praxiserfahrungen aus eigenen Bewertungsprojekten einfließen lassen.

 

Aufgrund der guten Resonanz auf den ersten Lehrgang Anfang 2011, wird dieser Lehrgang nun erneut angeboten.

 

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Johannes Jakobsmeyer (030 26 006 122)

 

Flyer „Immobilienbewertung“

NEUER avestrategy®-KUNDE IN POTSDAM

Der Potsdamer Wohnungsmarkt erfreut sich bereits seit mehreren Jahren großer Nachfrage. Die Bevölkerungszahl wächst und die Mietentwicklung stellt sich für Wohnungsanbieter äußerst positiv dar.

 

Trotz des positiven Umfelds ist es für die lokalen Wohnungsunternehmen unerlässlich, ihre langfristige Unternehmensplanung und –strategie an den jeweiligen Marktbedingungen auszurichten und damit die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

 

Wir freuen uns daher, dass sich die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft PWG 1956 eG entschieden hat, zukünftig ihre Unternehmensplanung, -steuerung sowie das unterjährige Controlling mit avestrategy® zu realisieren.

 

Die PWG bewirtschaftet als drittgrößtes Potsdamer Wohnungsunternehmen erfolgreich einen Bestand von mehr als 4.000 Wohnungen und 35 Gewerbeeinheiten.

 

Wir freuen uns auf eine spannende gemeinsame Projektarbeit mit der PWG.

 

Weiteres avestrategy®-Projekt zu dem ERP-System Blue Eagle.

Die BBT GmbH darf nun auch die Selbsthilfe-Bauverein eG als weiteren avestrategy®-Kunden begrüßen. Die Genossenschaft vermietet rund 6.900 Wohn- und Gewerbeeinheiten (eigener Bestand) und verwaltet zudem ca. 800 Einheiten für Dritte.

 

Für die effiziente Gestaltung des laufenden Controllings auf Objekt- und Unternehmensebene, richten wir gemeinsam mit dem SBV Flensburg und der Aareon GmbH eine automatisierte Schnittstelle zwischen avestrategy® und dem ERP-System Blue Eagle ein. Diese ermöglicht neben der langfristigen Unternehmensplanung ein themenzentriertes Berichtswesen auf Grundlage von Planwerten und dessen Gegenüberstellung zu monatlichen Ist-Werten und entwickelten Forecastberechnungen. Um den langfristigen Planungsprozess abzurunden, ist auch die regelmäßige Erfassung quantitativer Daten für ein integriertes Portfoliomanagement bei der Genossenschaft vorgesehen.

 

Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Projekt mit der Selbsthilfe-Bauverein eG.

 

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Franziska Austen (030 26006167)

 

Mal kurz in Templin.

Templin, ca. 70 km nördlich von  Berlin gelegen, muss sehr schön sein! Und sicherlich darf sich das Städtchen zu Recht mit dem Beinamen „Perle der Uckermark“ schmücken. Schließlich kann Templin mit der im 14. Jahrhundert erbauten Sankt Georgen Kapelle, der barocken Stadtkirche Sankt Maria Magdalena und vielen liebevoll restaurierten zweigeschossigen Fachwerkhäusern aufwarten.

 

Doch ich gebe es zu: Diese Informationen sind dem Internet entnommen und müssen von mir ungeprüft weitergegeben werden. Heftige Regenfälle zwangen mich, meine im Anschluss an einen dienstlichen Termin geplante Exkursion zu den architektonischen Highlights bereits auf dem Parkplatz abzubrechen. Immerhin: Das Berliner Tor und einen Teil der imposanten, 1,7 km langen mittelalterlichen Stadtmauer habe ich, wenn auch nur verschwommen, trotzdem gesehen.

 

Da man sich im Leben aber bekanntlich mindestens zweimal trifft, bestelle ich für meinen nächsten Templin-Besuch entweder besseres Wetter oder ich nehme Badesachen mit und besuche eine andere große Attraktion des Ortes, die Therme. Bis bald, Templin!

 

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Christian Michaelis (030 26 006 205)

 

Mitarbeiterporträt: Mathias Groß

Beratung funktioniert von Mensch zu Mensch. Neben dem Knowhow spielen auch die persönliche "Chemie" und das Vertrauen eine Rolle. Um diese menschliche Seite geht es uns, wenn wir Ihnen in unserem Newsletter jeweils einen BBT-Mitarbeiter näher vorstellen. Heute: Mathias Groß.

 

Herr Groß, seit wann sind Sie für die BBT GmbH tätig?

Nach meinem Studium war ich zwei Jahre „im Exil“ in Frankfurt am Main bei der RREEF Investment GmbH, die zum Deutsche Bank Konzern gehört. Im Oktober 2002 bin ich dann zur BBT, und damit in die Wohnungswirtschaft gewechselt. Damals hieß das Team noch Betriebswirtschaftliche Beratung und hatte insgesamt fünf Mitarbeiter. Unsere Kunden waren nahezu ausschließlich Brandenburger Wohnungsunternehmen. Das war die Zeit der Sanierungskonzepte nach § 6a AHG. Heute leite ich mit Andreas Grunow gemeinsam das Team Real Estate Consulting & Research mit 20 Mitarbeitern.

 

Erzählen Sie uns ein bisschen aus Ihrem Arbeitsalltag. Bei welchen Anliegen sollten sich Wohnungsunternehmen an Sie wenden?

In den vergangenen knapp neun Jahren bei der BBT habe ich viele Sanierungs- und Restrukturierungskonzepte für kleine und große Wohnungsunternehmen erstellt. Mir ist das Spannungsfeld zwischen betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit zur Optimierung einerseits und stadtplanerischen, denkmalschutzrechtlichen und politischen Zielen andererseits bestens bekannt. Seit 2004 habe ich den Bereich Transaktionsberatung neu entwickelt und etabliert. Die Projekte reichen von der Portfolioanalyse über die Due Diligence-Prüfung bis zur Umsetzung des An- oder Verkaufs.

 

Wer sein Unternehmen strategisch neu ausrichten oder das Immobilienportfolio optimieren möchte, ist bei mir an der richtigen Adresse.

 

Wenn Sie auf Ihre bisherige Tätigkeit als Consultant zurückblicken: Gibt es irgendein Projekt, das Ihnen nachhaltig – positiv oder negativ – in Erinnerung geblieben ist?

Im Rückblick müssen meine Kollegen und ich heute über die Portfolioanalyse eines sehr kleinen, extrem homogenen Wohnungsbestandes schmunzeln. Die Vorgehensweise war mit Sicherheit suboptimal.

 

Sehr gerne erinnere ich mich an die erste große Transaktionsberatung der BBT im Jahr 2004: Bei dem Projekt „Golden Eye“ haben wir für einen amerikanischen Investor das Wohnungsportfolio der GEHAG, Berlin mit damals etwa 23.000 Wohneinheiten analysiert. Das hat uns alle sehr stark gefordert. Wir haben viele Tage und Nächte im Büro verbracht. Am Ende des Projektes gab es einen zufriedenen Kunden und eine wichtige Referenz für die BBT.

 

Was schätzen Sie besonders an Ihrer Arbeit? Gibt es auch Dinge, die Ihnen nicht so gut gefallen?

Ich liebe komplexe Projekte mit echten strategischen Herausforderungen. Daraus erwachsen oft neue Probleme, die gelöst werden können. Mitunter vermisse ich den Willen oder zumindest die Bereitschaft, Neues zu wagen und innovativ zu sein. Und manchmal wünsche ich mir, dass nach 40 Stunden Arbeit das Wochenende beginnt.

 

Lassen Sie uns einen Blick in die Zukunft werfen und verraten uns Ihre Vision vom Wohnen im Jahre 2020.

Wohnen 2.0 und Wohnungssuche 2.0 werden tiefgreifende Veränderungen bringen. Daneben erwarte ich von den Megatrends unserer Zeit, etwa dem demografischen Wandel und der Energieeinsparung, insbesondere eine viel stärkere Diversifizierung des Wohnungsangebotes zwischen Nord und Süd, alt und neu, City und Stadtrand …

 

Wo und wie wohnen Sie selbst?

Ich bin ein echter Prenzlberger. Ich diskutiere gerne über die Veränderungen in „meinem“ Bezirk. Dabei wundere ich mich oft, dass Journalisten und Immobilisten darüber reden oder schreiben, obwohl sie weder früher noch heute hier gewohnt haben. Natürlich hat sich hier viel verändert – zum Glück! Kommen Sie her, überzeugen Sie sich selbst von der Schönheit und Lebensqualität … aber bitte mit dem ÖPNV, denn es gibt definitiv zu wenige Parkplätze.

 

Und wie werden Sie im Jahre 2020 wohnen?

Wer bis hierher gelesen hat, wird es wohl ahnen – im Prenzlauer Berg. Ich habe Anfang des Jahres eine Eigentumswohnung bei JOHNS.HOME gekauft.

 

Was schätzen Sie an Berlin besonders, und was würden Sie gerne ändern?

Ich liebe diese Stadt mit all ihren Ecken und Kanten. Ich würde trotzdem sehr gerne die politischen, stadtplanerischen und architektonischen Bausünden der Nachkriegszeit rückgängig machen. Damit meine ich beispielsweise den Spittelmarkt, die Fischerinsel oder auch den Alexanderplatz.

 

Wo sollte man in Berlin auf jeden Fall gewesen sein?

In meinem Kiez hätte ich viele Tipps für „hidden places“ (frei übersetzt: Geheimtipps), die ich aber hier nicht verrate. Dies tue ich nur im Vier-Augen-Gespräch. Unbedingt empfehle ich den Tag des offenen Denkmals am 10./11. September. An diesen Tagen kann man spannende Immobilien besichtigen, die sonst meist nicht öffentlich zugänglich sind.

 

Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist

Mathias Groß (030 26 006 207)