Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
der BBT-Newsletter feiert seine 13. Ausgabe, wir gehen ins 2. Jahr!
Das Frühlingserwachen lässt allerdings eher an einen Eimer kaltes Wasser denken als an die Krokusse auf der Wiese. Wir wachsen trotzdem und suchen nach Unterstützung für unsere Projektleiter und mit einer Bilanz 2010 stellen wir statt eines Mitarbeiters das Team Real Estate Consulting & Research vor.
Wachstum ist auch der Tenor von zwei Artikeln zum Neubau, einmal zur Marktentwicklung und dann zu unserem Wohnungseigentumsprojekt in Berlin Prenzlauer Berg. Dies ist übrigens nach wie vor der Bezirk, mit der – altersbedingt – höchsten Geburtenrate in Berlin.
Mit unseren Projekten bei der BIM und der Wohnungsgenossenschaft „VORWÄRTS“ eG sind wir in dieser Ausgabe bei zwei Kunden, deren Geschäftsinhalt den Facettenreichtum der Immobilienwirtschaft besonders gut darstellt.
Regional berichten wir über Pirmasens, einer Stadt exemplarisch für den Strukturwandel im Westen der Republik. Vom Wandel kündet auch die Garantiezinssenkung bei Lebensversicherungen, die unser Partner, die Funk-Gruppe, aufgreift.
Auf Herausforderungen, die nicht der Markt, sondern bestehende Normen an uns herantragen, gehen wir mit Beiträgen zur Privatinsolvenz und deren Bedeutung für Genossenschaften und der Beitragsnacherhebung bei Altanschließern in Brandenburg ein.
Wir bleiben trotzdem optimistisch, denn spätestens im Mai blüht auch im Norden der Flieder. In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen
Ihr
Andreas Grunow
Leiter Real Estate Consulting & Research
Frühlingserwachen und Baubeginn in „johns.home“.
Nachdem die Freimachung des Baufelds durch den Abbruch der Garagen und die Altlastensanierung abgeschlossen ist, erfolgt der Baubeginn planmäßig im März.
Zunächst wird mittels einer Pfahlgründung ein sicheres Fundament für das 8-geschossige Wohngebäude geschaffen. Im April werden dann die Rohbauarbeiten beginnen.
Die Übergabe der Wohnungen an die Erwerber erfolgt im Sommer 2012.
Die Resonanz ist sehr positiv.
Von insgesamt 45 Wohneinheiten sind bislang über 30 Wohnungen beurkundet oder verbindlich reserviert. Eine Anpassung der Verkaufspreise infolge der großen Nachfrage ist per 01.04.2011 vorgesehen. Auch die, auf der Internetseite www.mittendrin-zuhause.de gebotenen Informationen, finden großen Zuspruch.
Der verantwortliche Projektleiter bei der BBT ist
Marc Overlack (030 26006 153)
Vorwärts eG führt EDV-basiertes Managementhandbuch ein.
Die Wohnungsbaugenossenschaft Vorwärts eG zählt rund 7.500 Mitglieder und gehört zu den größten Genossenschaften Berlins. Sie hat einen Bestand von ca. 4.900 Wohnungen, der auf den Stadtbezirk Berlin-Lichtenberg konzentriert ist.
Um die Transparenz der Unternehmensorganisation nachhaltig zu erhöhen, wird die Wohnungsbaugenossenschaft künftig mit einem EDV-basierten Managementhandbuch arbeiten. Darin werden grundlegende Informationen zur Ablauf- und Aufbauorganisation des Unternehmens, interne Regelungen sowie Dokumente des operativen Tagesgeschäfts gebündelt und dokumentiert. Zudem trägt das Managementhandbuch zur Standardisierung der wesentlichen Kernprozesse im Unternehmen bei. Die Vorwärts eG wird bei der Einführung des EDV-basierten Managementhandbuchs von der BBT GmbH unterstützt. Als Start ist der Beginn des II. Quartals 2011 vorgesehen.
Mit Hilfe des Managementhandbuchs stellt das Unternehmen höchstmögliche Transparenz für Aufsichtsrat, Mitarbeiter und auch externe Wirtschaftsprüfer sicher.
Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Dörte Kern (030 26006 168)
Erfolgreiches Team Real Estate Consulting & Research.
Der Jahreswechsel liegt bereits fast drei Monate zurück. Höchste Zeit also für einen Rückblick auf das Jahr 2010, das für das Team Real Estate Consulting & Research der BBT GmbH sehr erfolgreich, arbeitsreich und erlebnisreich war.
Individuelle Beratungsprojekte
Mit 19 festen und zwei studentischen Mitarbeitern haben wir im vergangenen Jahr etwa 150 Projekte bearbeitet. Was unter einem Projekt zu verstehen ist, definiert etwa die DIN 69901 des Deutschen Instituts für Normung e.V. wie folgt: „Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z. B. Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle und andere Begrenzungen; Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben; projektspezifische Organisation.“
Da die Anforderungen an uns als Unternehmensberater stark von der Größe, der Lage und dem Geschäftsmodell des konkreten Wohnungsunternehmens abhängen und differieren, arbeiten wir immer projektbezogen und unsere Beratung ist entsprechend individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten.
Die Fakten des Erfolgsjahres
- Im Jahr 2010 bearbeiteten wir sowohl sehr kurze "Ein-Mann-Projekte" als auch große, langfristige Projekte mit einem Umsatz von mehr 100.000 €.
- Unsere Kunden befinden sich in ganz Deutschland (siehe Karte). Die längste Anreise führte uns bis nach Saarbrücken, ca. 720 km von Berlin entfernt.
- Insgesamt konnten wir den Umsatz gegenüber 2009 deutlich steigern. Der Anteil am Umsatz der BBT Group betrug mehr als 30 Prozent.
- Für das laufende Jahr erwarten wir ein weiteres Umsatzwachstum, insbesondere bei den Produkten Organisations- und Transaktionsberatung sowie beim Verkauf unserer Software avestrategy®. Daneben verzeichnen wir eine steigende Nachfrage nach Beratung im Zusammenhang mit der Bestandsentwicklung durch aktives Portfoliomanagement.
Wir freuen uns auf viele spannende Projekte auch in 2011!
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Mathias Groß (030 26006 207)
Zinssenkung bei Lebensversicherungen.
Der Höchstrechnungszins bei Lebensversicherungen, auch Garantiezins genannt, wird zum 01.01.2012 von derzeit 2,25 % auf 1,75 % abgesenkt. Der neue Zinssatz betrifft jedoch nur Neuverträge, die nach diesem Datum abgeschlossen werden. Damit hat die längere Auseinandersetzung über die Änderung des Zinses einen vorläufigen Abschluss gefunden. Zwar muss der Bundesrat der Absenkung noch zustimmen, bevor diese im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wird, dies gilt jedoch als reine Formsache.
Bei Fragen zu diesem Thema und zu den Auswirkungen auf die betriebliche Altersversorgung beraten wir Sie gern. Sprechen Sie uns an.
Ihre Ansprechpartnerin bei der Funk Gruppe ist
Olaf Mauga (030 250092 729)
Reformbedürftig: Insolvenzverwalter kann Genossenschaftsmitgliedschaft kündigen.
Derzeit prüft das Bundesjustizministerium (BMJ) einen Gesetzesentwurf zur Reform des Verbraucherinsolvenzverfahrens. Dabei soll auch ein insolvenzrechtliches Kündigungsverbot der Mitgliedschaft in einer Wohnungsgenossenschaft durch den Insolvenzverwalter berücksichtigt werden.
Hintergrund des geplanten Kündigungsverbots ist ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 19.03.2009. Dabei wurde einem Insolvenzverwalter das Recht zugesprochen, die Mitgliedschaft eines sich in einer Verbraucherinsolvenz befindlichen Mitgliedes einer Wohnungsgenossenschaft zu kündigen und das Auseinandersetzungsguthaben zur Masse zu ziehen. Somit ist das nach § 109 I S. 2 InsO für gemieteten Wohnraum geltende insolvenzrechtliche Kündigungsverbot auf genossenschaftliche Wohnverhältnisse nicht anwendbar. Begründung hierfür war unter anderem, dass § 109 InsO nur den Schutz einer Wohnung betrifft und das Kündigungsverbot nach InsO daher nur für das Dauernutzungsverhältnis und nicht für die Mitgliedschaft einer Genossenschaft gilt.
Ohne Mitgliedschaft keine Genossenschaftswohnung
Bei dem Urteil blieb unbeachtet, dass die meisten Genossenschaften grundsätzlich eine Mitgliedschaft für das Nutzungsrecht der Wohnung voraussetzen. Dies folgt unmittelbar aus dem Förderauftrag der genossenschaftlichen Rechtsform nach § 1 I GenG vorrangig gegenüber ihren Mitgliedern. Nichtmitgliedergeschäfte müssen allgemein in der Satzung verankert sein, was in der Praxis eher eine Ausnahme darstellt. Die erlangten Pflichtanteile müssen solange durch das Mitglied gehalten werden, bis keine Leistungen der Genossenschaft (Miet-/Nutzungsverhältnis) mehr in Anspruch genommen werden. Wird nun im Zuge der Verbraucherinsolvenz die Mitgliedschaft durch den Treuhänder gekündigt, droht dem Mitglied der Verlust der Wohnung, da die Grundlage des Nutzungsverhältnisses wegfällt.
Mehr Kündigungsanfragen durch Insolvenzverwalter
Betrachtet man die Entwicklung der Verbraucherinsolvenzen der letzten zwei Jahre, wird die Notwendigkeit deutlich, die Gesetzgebung generell zu überarbeiten. Denn bereits im Jahr 2009 stiegen die Anträge auf ein Privatinsolvenzverfahren um 3 %. Einen weiteren Anstieg um 7,6 %, auf 108.798 Privatinsolvenzen, meldet das Statistische Bundesamt für 2010. Zwar ist dieser Rekordanstieg auch auf Nachwirkungen der Wirtschaftskrise zurückzuführen, dennoch hat er Signalwirkung. Im letzten Jahr gingen nach Auskunft des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW fast täglich Anfragen von Insolvenzverwaltern zur Kündigung von Mitgliedschaften in Wohnungsgenossenschaften ein.
Negative Auswirkungen für Wohnungsgenossenschaften
Diese Entwicklung kann auch erhebliche Folgen für die Genossenschaften nach sich ziehen, denn Mitglieder von Wohnungsgenossenschaften sind nicht nur Wohnungsnutzer, sondern auch Kapitalgeber. Aufgrund der, z. B. in von Strukturwandel betroffenen Regionen, schwachen Kapitalausstattung sind Genossenschaften auf die Einlagen ihrer Mitglieder angewiesen, um ihrem Förderauftrag gerecht zu werden. Bei der insolvenzrechtlichen Kündigung der Mitgliedschaft wird der Genossenschaft die Sicherung bestehender oder zukünftiger Forderungen gegenüber ihrem ehemaligen Mitglied entzogen, da das Auseinandersetzungsguthaben ausgezahlt werden muss. Denn Genossenschaftsmitglieder werden nicht verpflichtet, wie bei einem „gewöhnlichen“ Mietvertrag, eine Kautionsleistung zu erbringen. Forderungen werden bei Genossenschaftswohnverhältnissen regelmäßig über das Auseinandersetzungsguthaben ausgeglichen. Dieser Hintergrund erklärt das berechtigte Interesse der Genossenschaften, Mietverhältnisse im Falle der Mitgliedschaftskündigung gemäß § 573 I BGB zu beenden.
Durch die geschilderten Umstände befinden sich sowohl die genossenschaftlichen Mitglieder, denen ein Insolvenzverfahren droht, als auch die Wohnungsgenossenschaften in einer prekären Lage. Die mittel- bis langfristigen Auswirkungen sollten von ihren vermögensseitigen Wirkungen Eingang in das Planwerk betroffener Genossenschaften finden.
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Franziska Austen (030) 26006 167
Beitragsnacherhebung von Altanschließern beginnt.
In den brandenburgischen Wasser- und Abwasserzweckverbänden beginnt die Nacherhebung der Beiträge von Altanschließern für Neuinvestitionen nach 1990.
Als Altanschließer gelten alle Eigentümer, deren Grundstücke vor dem 3. Oktober 1990 an die Wasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen eines Zweckverbandes angeschlossen waren.
Gleichheitsgrundsatz: Alle müssen für Qualitätsverbesserung zahlen
Hintergrund der Beitragserhebungen bei Altanschließern sind Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg, wobei das letzte diesbezügliche Urteil in 2007 fiel. Danach müssen Altanschließer künftig Anschlussbeiträge zahlen, um an der Refinanzierung von neu errichtetem oder angeschafftem Anlagevermögen im Zusammenhang mit der Erhöhung der Ver- und Entsorgungsqualität des öffentlichen Trink- oder Abwassernetzes beteiligt zu werden.
Das Gericht begründete seine Entscheidung mit dem sogenannten Gleichheitsgrundsatz. Demnach sollen sowohl Alt- als auch Neuanschließer für Neuinvestitionen des Wasser- und Abwasserzweckverbandes zahlen. Im Zuge einer Änderung des Kommunalabgabengesetzes sollen nun von allen bevorteilten Bürgern Beiträge eingefordert werden, um den Herstellungs- und Anschaffungsaufwand an nach 1990 entstandenen wasserwirtschaftlichen Anlagen zu finanzieren.
Zu beachten: Verjährungsfrist, Zahlungsmodalitäten, Rückzahlungen
Gemäß dem geänderten Kommunalabgabengesetz beträgt die Verjährungsfrist für Beiträge vier Jahre, wobei diese Frist frühestens mit Ablauf des 31. Dezembers 2011 endet. Das Entstehen dieser Frist ist jedoch an eine rechtskonforme Satzung gekoppelt, wie sie etwa aus Sicht des Gesetzgebers jetzt unter Einbeziehung der Flächen der Altanschließer in die Beitragskalkulation wirksam wird.
Die Beitragshöhe richtet sich nach der Größe und Bebauung (Geschosszahl) des betreffenden Grundstücks. Die Zweckverbände bieten für die geforderten Beiträge meist flexible Zahlungsvereinbarungen wie etwa Ratenzahlung an.
Da in der Vergangenheit ausschließlich von Neuanschließern Beiträge erhoben wurden, können diese nun mit Neubescheidungen und gegebenenfalls Rückzahlungen durch die Zweckverbände rechnen.
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Carolin Ritschel (030 26006 0)
Stadtreport – Blick auf Pirmasens.
Pirmasens, im örtlichen Dialekt auch „Bärmesens“ genannt, liegt als kreisfreie Stadt im Bundesland Rheinland-Pfalz, am Westrand des Pfälzerwaldes. Die südliche Grenze zu Frankreich ist nicht weit. Doch neben Frankreich gibt es auch einen engen Bezug zu Rom: Pirmasens ist ebenfalls auf sieben Hügeln erbaut…
Die Bauhilfe Pirmasens arbeitet seit ca. 2 Jahren mit dem System avestrategy®. Im Rahmen von Schulungen und Besichtigungen der Wohngebiete konnte ich einen ersten, wenn auch nur flüchtigen Einblick in das Leben der Stadt Pirmasens erfahren.
Die Stadt Pirmasens - einst Zentrum der deutschen Schuhindustrie, leidet seit den 70er Jahren unter dem Wegfall der Schuh-Massenproduktion. Durch den Abzug des amerikanischen Militärs und deren Angehörigen in den 90er Jahren, verringerten sich die Bevölkerungsdichte und die Kaufkraft.
Geprägt von überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit und Bevölkerungsverlusten wurde Pirmasens nach der Jahrhundertwende zur Modellstadt im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“. Pirmasens nutzte die Veränderung. Auf den ehemaligen Anlagen der Schuhindustrie wurden in den letzten Jahren nachhaltige und zukunftsgerichtete Nutzungen erbaut.
Als Beispielhaft gilt das „Dynamikum“. Das Technikmuseum und Science-Center befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Schuhfabrik „Rheinberger“. Für die ganze Familie stellt das „Mitmach-Museum“ verständlich und lehrreich Phänomene aus Natur und Technik vor. Dazu zählt auch eine Unendlichkeitsmaschine.
Der angrenzende Pfälzer Wald bildet die Umgebung von Pirmasens. Hier bieten sich umfangreiche Möglichkeiten für Freizeit und Erholung. Leider wurde die direkte Flugverbindung von Berlin nach Zweibrücken, unweit von Pirmasens gelegen, Anfang des Jahres eingestellt.
Dennoch führen viele Wege nach Pirmasens… und mein nächster Weg geht sicherlich auch in das Dynamikum.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Johannes Jakobsmeyer (030 26006 122)
Wohnungsneubau will gut vorbereitet werden.
Der Wohnungsmarkt in Berlin und Potsdam ist attraktiv: Deutsche wie ausländische Investoren sind aktiv, die Finanzkrise scheint überstanden, Mieten und Kaufpreise steigen. Neben dem eigentumsorientierten Neubau lohnt sich auch wieder Mietwohnungsneubau. Dies zeigen genossenschaftliche Neubauprojekte. Auch die BBT GmbH ist derzeit in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Berliner Volksbank daran aktiv beteiligt. Wir entwickeln und steuern das Neubauvorhaben John-Schehr-Straße 26, 28, 30 in Berlin-Prenzlauer Berg.
http://www.mittendrin-zuhause.de
Zusätzlich unterstützen wir Wohnungsunternehmen bei der Planung und Durchführung von Wohnungsneubaumaßnahmen. Aus den umfassenden Erfahrungen aus Eigenprojekten und erstellten Gutachten profitieren die Wohnungsunternehmen.
In den letzten Jahren wurden durch uns für mehrere Wohnungsgenossenschaften Machbarkeitsstudien mit dem Ziel erarbeitet, die Baupotenziale für Baugrundstücke zu untersuchen und den Prozess der Entscheidungsfindung und Planung des Wohnungsneubaus zu unterstützen. Im Rahmen von Machbarkeitsstudien wurden durch uns folgende Themen (auch Einzeln) untersucht:
- Analyse der ökonomischen und sozidemografischen Rahmenbedingungen sowie die Wohnungsangebotssituation im Rahmen einer Marktanalyse und/oder eines Mikrostandort- sowie Objektratings
- Planerische und städtebauliche Einschätzung der Grundstücke
- Wettbewerberanalyse zur Projektentwicklung im Umfeld, Aussagen zu Preisen und Ausstattungsgraden
- Zielgruppenbestimmung: Definition der jeweiligen Wohnungs- und Ausstattungsbedarfe sowie deren Nachfrage
- Bestimmung der aktuell und zukünftig nachhaltig erzielbaren Miet- bzw. Kaufpreise
- Entwicklung eines Forderungs- und Ausstattungskataloges für den Neubau unter technischen, wirtschaftlichen sowie Vermarktungsgesichtspunkten
- Wirtschaftlichkeitsberechnungen
- Hinweise zur Organisation der Projektentwicklung und des Baucontrolling
Die Machbarkeitsstudie dient im Rahmen der weiteren Entscheidungsfindung zum Neubauvorhaben als Grundlage für Gespräche mit Banken und Gremien. Unsere Kunden erhalten eine fundierte Entscheidungsvorlage zu Realisierungspotenzialen von Neubauvorhaben aus Marktsicht sowie aus betriebswirtschaftlicher Betrachtung.
Wichtig ist: Innerhalb des Planungszeitraums entscheiden Sie über die Vergabe eines Großteils des Investitionsbudgets, ein späteres Nachjustieren ist kostenintensiv!
Wir unterstützen Sie gern, sprechen Sie uns an!
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Johannes Jakobsmeyer (030 26006 122)
BBT unterstützt BIM bei Standardberichtswesen und Balanced Scorecard.
Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) wurde 2003 als 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landes Berlin gegründet. Im Auftrag des Landes verwaltet die BIM die Dienstgebäude der Berliner Hauptverwaltung ebenso wie Finanzämter, Justizgebäude, Kultureinrichtungen und berufsbildende Schulen sowie die Immobilien der Berliner Polizei und Feuerwehr. Der Bestand der BIM umfasst etwa 1.300 Gebäude. Insgesamt bewirtschaftet die Gesellschaft damit über 4 Millionen Quadratmeter Bruttogrundfläche.1
Ende 2010 hat die BIM eine Ausschreibung für die Unterstützung bei der Erstellung eines Konzeptes für die Umsetzung der Balanced Scorecard und der Entwicklung eines Standardberichtswesens für Immobiliencontrolling und Baumanagement durchgeführt. BBT hat an der Ausschreibung mit mehreren Bewerbern teilgenommen. Nach der Auswertung der Ausschreibungsunterlagen hat sich BIM für die Beratungsleistungen der BBT entschieden.
Im ersten Projektteil werden wir ein standardisiertes Berichtswesen für das Baumanagement entwickeln. Zur Sicherstellung einer erfolgreichen Umsetzung der Unternehmensstrategie beabsichtigt die BIM das Konzept der Balanced Scorecard einzuführen. Gemeinsam mit der BIM werden wir die Plausibilisierung und die konzeptionelle Umsetzung der Balanced Scorecard im Unternehmen vornehmen.
Seit 2008 setzt BIM die Business Intelligence Software DeltaMaster von Bissantz & Company GmbH für die internen Analysen und Auswertung ein. Da die BBT eine mehrjährige Erfahrung mit DeltaMaster hat, werden wir die BIM bei der Umsetzung der Balanced Scorecard und des Berichtswens in DeltaMaster konzeptionell unterstützen.
Wir freuen uns sehr auf ein gemeinsames und vielfältiges Projekt mit der BIM.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Yuriy Taskov (030 26006 257)







