Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
in Berlin gab‘s einen Kabelbrand. Wie bei allen elementaren Ereignissen neben Sturm und Schnee war die (S)-Bahn betroffen, diesmal aber auch wir. Per E-Mail waren wir einen Tag nicht mehr von dieser Welt, sozusagen zwangsentschleunigt. Dass der Datendienst unseres Mobiltelefonanbieters ebenfalls betroffen war, spielte dann schon keine Rolle mehr. Die Urlaubsgrüße eines Kollegen per SMS aus USA erreichten uns trotzdem. Insgesamt ein gutes Beispiel dafür, welche Bedeutung Geschwindigkeit und Kommunikation für die Immobilienwirtschaft gewonnen hat. Geschätzte 90 % unserer schriftlichen Kommunikation mit Ihnen finden über das Netz statt.
Die Relevanz des Mediums beim Kontakt zu dem Mieter als Endkunden der Wohnungswirtschaft hat sich in den letzten zehn Jahren nachhaltig erhöht, wie wir in unseren Mystery-Shopping-Projekten immer wieder feststellen können. Insbesondere die Anfrage von Mietinteressenten kommt zu großen Teilen über diese Schiene. Entsprechende Informationen für Wohnungsunternehmen nutzbar zu machen, war unter anderem Aufgabe unseres im Austausch mit der IG Thüringen entstandenen Monatsreportings in avestrategy®. Dazu später mehr.
Zur Pflege des persönlichen Kontaktes freuen wir uns, Sie gleich auf mehreren Veranstaltungen in den nächsten vier Wochen begrüßen zu können. Neben im Folgenden genannten Treffen finden Sie uns noch als Referenten auf dem Portfolioseminar der TAW in Berlin, auf dem Aareon-Kongress in Garmisch-Partenkirchen und auf dem regionalen Kundentagen der ESS. Am liebsten natürlich bei Ihnen vor Ort und das nicht nur wegen unseres kleinen Hobbys - den Reiseberichten - diesmal übrigens aus Suhl.
Viel Spaß bei Lesen wünscht Ihnen
Ihr
Andreas Grunow
Leiter Real Estate Consulting & Research
P.S. Zum sportlichen Austausch treffen Sie uns beim Berliner Firmenlauf am 1. Juni und zur 5 x 5 km TEAM-Staffel am 24. Juni in Berlin.
Fachtagung für "Leiter Rechnungswesen".
Am 09. und 10. Juni 2011 veranstaltet die BBA-Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. Berlin die "Zielgruppentagung Leiter Rechnungswesen" für Führungskräfte aus dem immobilien- und wohnungswirtschaftlichen Rechnungswesen.
Themen sind unter anderem aktuelle Entwicklungen im Steuerrecht, erste Erfahrungen zur BilMoG-Abschlusspraxis und die Marktwertermittlung zum Zweck der Bilanzierung.
Neben weiteren Branchenexperten wird auch Andreas Grunow, Leiter des Bereichs Real Estate Consulting & Research der BBT GmbH, auf der Tagung referieren. Das Thema seines Vortrags ist die Kosten- und Leistungsrechnung in der Immobilienwirtschaft.
Die Veranstaltung in Sommerfeld, die neben Fachbeiträgen von Referenten aus der Praxis auch reichlich Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern bietet, stößt auf großes Interesse der Zielgruppe und ist bereits ausgebucht.
Ansprechpartner bei der BBT ist
Andreas Grunow (030 26006 201)
Im Vorteil durch betriebliche Zusatzleistungen.
Die Möglichkeit der Entgeltumwandlung kennen die meisten Arbeitnehmer bereits. So ist etwa die arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge in vielen Unternehmen kein Novum mehr. Da die Rente für viele Beschäftigte jedoch in weiter Zukunft liegt, gerät diese zusätzliche Arbeitgeberleistung schnell aus dem Blick und wird als selbstverständlich hingenommen.
Allerdings gewinnt neben der Altersvorsorge heutzutage auch die Absicherung im Krankheitsfall immer mehr an Bedeutung. Nicht zuletzt durch zunehmende Leistungsstreichungen in der gesetzlichen Krankenversicherung ist es für die Versicherten sinnvoll, privat für einen Ausgleich zu sorgen.
Unternehmen können daher die Chance ergreifen und eine arbeitgeberfinanzierte Krankenzusatzversicherung für ihre Arbeitnehmer einrichten. Die Beiträge sind vergleichsweise gering und der Versicherungsschutz ist von den Beschäftigten sofort nutzbar, was deren Wertschätzung dieser Arbeitgeberleistung erhöht.
Mithin stellt die betriebliche Krankenzusatzversicherung eine echte Alternative zur betrieblichen Altersvorsorge dar, weshalb zahlreiche Unternehmen sie auch schon anbieten oder zumindest ins Auge gefasst haben. Angesichts des Kampfes um Fachkräfte wird diese Zusatzversorgung in jedem Fall an Bedeutung gewinnen.
Den ausführlichen Artikel sowie weiterführende Informationen zum Thema „Betriebliche Krankenzusatzversicherung“ finden Sie in den Funk-BBT News. Die Kundenzeitschrift, die gemeinsam von der BBT GmbH und dem Versicherungsmakler Funk-Gruppe herausgegeben wird, erscheint am 15.08.2011.
Ihr Ansprechpartner bei der Funk-Gruppe ist
Niels Eichhorn (030 250092 963)
avestrategy®-Monatsberichte überzeugen IG Thüringen.
Wir freuen uns sehr, dass sich bereits vier Mitgliedsunternehmen der avestrategy®-Interessengemeinschaft Thüringen (IG Thüringen) für die Einrichtung der avestrategy®-Monatsberichte entschieden haben.
Zum Hintergrund
Im letzten Jahr haben wir die avestrategy®-Monatsberichte entwickelt und in avestrategy® implementiert. In den Arbeitstreffen der IG Thüringen waren unter anderem auch die Anforderungen der Mitgliedsunternehmen an ein unterjähriges, standardisiertes Berichtswesen diskutiert worden und konnten in der Entwicklung der avestrategy®-Monatsberichte berücksichtigt werden.
Was die avestrategy®-Monatsberichte bieten
Das Zusatzmodul avestrategy®-Monatsberichte umfasst standardisierte Berichtsvorlagen für das monatliche Reporting. Diese sind sortiert nach den wesentlichen Themenbereichen des Controllings mit dem Schwerpunkt im Bereich Hausbewirtschaftung. Grundlage für die Monatsberichte sind sowohl die in avestrategy® erzeugten Plan-Daten als auch die über unsere Standardschnittstellen monatlich zur Verfügung stehenden Ist-Daten auf Objekt- und Unternehmensebene.
In den Berichten werden die Ist-Daten des aktuellen Monats und des laufenden Geschäftsjahres themenzentriert aufbereitet und Plan-Werten gegenübergestellt. Gleichzeitig werden Forecastberechnungen für das aktuelle Geschäftsjahr erstellt. Für die Unternehmenssteuerung können damit schnell und übersichtlich Plan-Abweichungen, deren Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg und die Erreichung der aktuellen und langfristigen Unternehmensplanung identifiziert und analysiert werden.
avestrategy®-Datenpool für flexible Auswertungen
Gleichzeitig mit den Monatsberichten wird bei den Mitgliedsunternehmen der IG Thüringen jeweils auch der avestrategy®-Datenpool eingerichtet. Mit dem avestrategy®-Datenpool werden die Ist- und Plandaten in einer Pool-Datenbank zusammengeführt und in Verbindung mit verschiedenen Analysefunktionen für das Controlling und Berichtswesen zur Verfügung gestellt. Alle erzeugten Plan- und Ist-Daten sind damit flexibel und datenbankenübergreifend auswertbar. So können in den avestrategy®-Monatsberichten auch Plan-Daten aus unterschiedlichen Datenbanken, wie etwa dem bestätigten Wirtschaftsplan und der fortgeschriebenen Planung verarbeitet werden.
Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Ester Meissner (030 26006 220)
degewo beauftragt Machbarkeitsstudie.
Angesichts wirtschaftlich oft kaum rentabel realisierbarer Modernisierungen und sinkender Wohnungsreserven ist der Wohnungsneubau derzeit in aller Munde.
Nun hat die degewo AG, Berlin, einer der großen kommunalen Wohnungsanbieter in Berlin, die BBT GmbH mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Wohnungsneubau in der südlichen Gropiusstadt beauftragt. Hier investiert die degewo als größter Vermieter vor Ort bereits in die energetische Sanierung seiner Wohnungsbestände sowie in die Umbaumaßnahmen der Einkaufspassage Wutzky-Center.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Andreas Grunow (030 26006 201)
Mitarbeiterporträt: Carolin Ritschel
Beratung funktioniert von Mensch zu Mensch. Neben dem Knowhow spielen auch die persönliche „Chemie“ und das Vertrauen eine Rolle. Um diese menschliche Seite geht es uns, wenn wir Ihnen in unserem Newsletter jeweils einen BBT-Mitarbeiter näher vorstellen. Heute: Carolin Ritschel.
Seit wann arbeiten Sie im Konzernverbund der BBT Group?
Ich bin seit Februar 2010 als Consultant bei der Sachsen Treuhand GmbH (ST) sowie im Real Estate Consulting & Research-Team der BBT GmbH tätig. Angefangen habe ich bei der ST als Praktikantin im April 2009, während meines Studiums zur Dipl.-Immobilienwirtin (FH). In diesem Rahmen hat mich die ST auch als Praxispartner bei der Anfertigung meiner Diplomarbeit betreut. Deren Thema lautete: „Determinierung eines Verkaufsbestandes auf der Grundlage einer Portfolioanalyse am Beispiel einer mittelgroßen Wohnungsgenossenschaft“.
Welche Tätigkeitsschwerpunkte haben Sie?
Eine meiner primären Aufgaben ist die Einführung unseres Controlling- und Portfoliomanagementsystems avestrategy® bei kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen. Außerdem wirke ich an der Erstellung von Unternehmenskonzepten sowie an der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Mystery Shopping-Projekten mit. Darüber hinaus bin ich im Rahmen der Produktentwicklung für den Bereich Risikomanagement, der in avestrategy® integriert werden soll, verantwortlich. Eines meiner ersten Projekte bei der ST war beispielsweise die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung energetischer Sanierungen von Baudenkmalen in Zusammenarbeit mit dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. Sachsen (vdw).
Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit?
Mir gefallen besonders die Vielseitigkeit der Aufgaben und die Bandbreite der Themen, die auch im Arbeitsalltag ständig neue Herausforderungen bieten: Jedes Projekt ist mit individuellen Fragestellungen des Kunden verbunden und stets gilt es, die optimale und passgenaue Lösung zu finden. Hierbei ist es natürlich hilfreich, dass die BBT Group so viele Köpfe mit den unterschiedlichsten immobilienwirtschaftlichen Ausbildungen unter einem Dach vereint. Die tägliche Projektarbeit in interdisziplinären Teams ist daher immer wieder spannend und fördert den Erfahrungsaustausch erheblich.
Was sind Ihre persönlichen Freizeittipps für Dresden und Umgebung?
Ich bin zugezogene Dresdnerin und wohne seit ca. einem Jahr im beliebten Stadtteil Striesen, wo es eine lockere Gründerzeitbebauung und einen hohen Grünanteil gibt. Von hier ist es nicht weit bis zur Elbe und dem Blauen Wunder. Gerade im Sommer laden dort Biergärten, wie zum Beispiel der Schiller- oder Elbegarten zum Verweilen ein. Man kann auch sehr gut die berühmten Elbdampfer beobachten. Elbabwärts fahren sie in Richtung der Porzellan- und Weinstadt Meißen und der sächsischen Elbweindörfer, wie zum Beispiel Diesbar-Seußlitz. Elbaufwärts geht es in die Sächsische Schweiz, wo das Wanderparadies im Elbsandsteingebirge, die Bastei und die Festung Königstein locken. In Dresdens näherer Umgebung gefällt mir auch die Burg Stolpen besonders gut, die auf einem Basaltberg liegt und Verbannungsort der Gräfin Cosel war. Mein kulinarischer Tipp für jeden Dresdenbesucher - und Fleischliebhaber - ist das Estancia Steak House am Fetscherplatz!
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Carolin Ritschel (030 26006 0)
Schön und vielfältig: Suhl in Südthüringen.
Die BBT GmbH arbeitet in Suhl mit der Wohnungsgenossenschaft Rennsteig zusammen. Die Genossenschaft, die es bereits seit über 100 Jahren gibt, verfügt derzeit über 4.050 Wohnungen.
Aufgrund dieser Zusammenarbeit wird die Stadt Suhl nun demnächst mein Reiseziel sein. Natürlich bin ich schon an Suhl vorbeigekommen, als ich auf dem nahen Rennsteig wanderte, wenngleich ich dabei nicht am GuthsMuths-Rennsteiglauf teilnahm, dem mit rund 15.000 Läufern, Nordic Walkern und Wanderern größten und vielleicht schönsten Landschaftslauf Mitteleuropas.
Doch was erwartet mich nun in der Stadt, bei der mir spontan Begriffe wie Mopeds, Wintersport und wunderschöne Fachwerkhäuser einfallen?
Eine alte Bergstadt
Suhl ist eine kreisfreie Stadt im Süden des Freistaates Thüringen und das wirtschaftliche und verwaltungstechnische Zentrum dieser Region. Die Stadt liegt am Südhang des Thüringer Waldes im Tal von Lauter und Hasel und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.
Dem Suhler Forscher Ernst Fischer zufolge belegen Bodenfunde den Aufenthalt von Menschen in dieser Gegend schon um 2000 v. Chr. Mit der Einwanderung keltischer Volksstämme im Suhler Raum etwa um 500 v. Chr. wurden Menschen dort sesshaft. Sie betrieben insbesondere die Erzgewinnung und -verarbeitung. So zählen Erzbergbau und Eisenverarbeitung neben der Salzgewinnung zu den ältesten Suhler Erwerbszweigen.
Die Stadt Suhl wurde 1318 erstmals urkundlich erwähnt. 1527 erhielt sie Stadtrecht.
Stadtrundgang mit dem Wichtelmännchen
Für einen Stadtrundgang würde ich mich wohl dem Wichtelmännchen anvertrauen. Das wurde 1998 bei Wiederherrichtungsarbeiten am Butterbrunnenstollen, einem jahrhundertealten Bergwerksüberrest am Ringberg, entdeckt und befreit. Über 100 Jahre war der Wichtel in dem eingestürzten Seitengang des Butterbrunnenstollens gefangen. In seiner Freude versprach er den Suhlern, sich erkenntlich zu zeigen und ist nun als Stadtführer und Maskottchen in Suhl unterwegs, um Besuchern und Einheimischen die schöne Stadt im Thüringer Wald zu zeigen und ihre Geschichte zu erzählen.
Stadt im Umbruch
Heutzutage vollzieht sich in Suhl ein dramatischer demographischer Wandel, der durch einen anhaltend starken Rückgang der Einwohnerzahl sowie durch die Alterung der Bevölkerung gekennzeichnet ist.
Während 1989 in der Stadt noch 56.000 Menschen lebten, wird für das Jahr 2025 nur noch eine Einwohnerzahl zwischen 25.000 und 30.000 Einwohnern prognostiziert. Angesichts dieser Aussichten wurde das integrierte Stadtkonzept „Suhl 2025“ entwickelt, das die Entwicklungsziele zur Sicherung einer wirtschaftlich funktionierenden, umweltschonenden und lebenswerten Stadt langfristig neu ausrichtet. So wurden per Stadtratsbeschluss fünf Sanierungsgebiete förmlich festgesetzt. Zudem erfolgt insbesondere bei Plattenbauten an der Stadtperipherie und im Ortsteil Suhl-Nord ein Rückbau.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Jutta Bartel (030 26006 215)











