Sehr geehrte Damen und Herren,
am Sonntag ist es endlich wieder so weit. Berlin, Deutschland und (weite Teile) der Welt läuten am 1. Advent die Weihnachtszeit ein. In den letzten Wochen hat bereits der deutsche Einzelhandel mit großem Einsatz die Geschäfte geschmückt. Entlang der Straßen wurden Tannenbäume und Lichterketten aufgebaut. Alles ist so herrlich festlich und stimmt uns auf die Weihnachtszeit ein. Ich persönlich freue mich besonders auf die blinkenden Lichter meiner Nachbarn. Haben Sie auch den Eindruck, dass irgendwie ein Wettkampf um die aufwändigste Installation von Weihnachtsschmuck im Fenster, auf dem Balkon oder im Vorgarten im Gange ist? Besuchen Sie uns in Berlin. Fahren Sie in den Wedding oder nach Neukölln. Schauen Sie sich das an. Sonnenbrille bitte nicht vergessen.
In diesem Newsletter finden Sie inhaltliche Exkurse zur Lohn- und Gehaltsabrechnung und zu einem Stückprämienmodell für die Kfz-Versicherung. Unser Kollege Sebastian Schneider hatte eine Exkursion in die Sonnenstadt und zur ersten deutschen Genossenschaft. Wir berichten über den „kleinen, aber feinen“ Wohnungsmarkt von Stralsund. Über das avestrategy® Anwendertreffen am 14./15. November hier in Berlin mit knapp 100 Teilnehmern wird es Anfang Dezember einen kleinen Film und einen Sonder-Newsletter geben.
Wir verzichten auch dieses Jahr auf kleine Geschenke für unsere Kunden. Stattdessen werden wir an den Verein ICKE in Buch e.V. spenden. Dieser Verein betreut chronisch kranke Kinder und deren Eltern. Unsere Spende wird für die Elternoase und den Kauf neuer Spielzeugautos verwendet.
Ich wünsche Ihnen eine besinnliche und „erleuchtete“ Weihnachtszeit. Viel Spaß beim Lesen
Ihr
Mathias Groß
Stellv. Leiter Immobilienwirtschaftliche Beratung
GEWOBAG führt avestrategy® ein.
Die BBT GmbH freut sich, die GEWOBAG Wohnungsbauaktiengesellschaft Berlin als neuen avestrategy®-Kunden gewonnen zu haben. Damit setzt nun neben der DEGEWO AG und der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH ein weiteres städtisches Wohnungsunternehmen in Berlin auf die Vorteile unserer Planungs- und Controllingsoftware.
Ab 2012 will die GEWOBAG ihr gesamtes Kreditportfolio- und Sicherheitenmanagement auf avestrategy® umgestellt haben. Genutzt werden die Leistungspakete Darlehens- und Beleihungsmanager.
Zudem wird im nächsten Jahr in Zusammenarbeit mit der BBT und unter deren Projektleitung eine automatisierte Schnittstelle ausgeschrieben und programmiert. Um dies vorzubereiten, werden gegenwärtig die Quelldaten im ERP-System SAP vervollständigt.
Die GEWOBAG bewirtschaftet ca. 51.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten in Berlin und zählt damit zu den größten Bestandsbewirtschaftern der Stadt.
Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der GEWOBAG.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Sven Stüwe (030) 26006 144
Zweites avestrategy®-Infotreffen in Dresden.
Am 01. November 2011 fand das zweite Treffen der Interessengemeinschaft avestrategy® Sachsen/Sachsen-Anhalt bei der Wohnungsgenossenschaft Aufbau Dresden eG statt. Daran nahmen 15 AVE-Anwender aus zehn Unternehmen (kommunale Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften) teil.
Sebastian Schneider, Senior Consultant der BBT GmbH, präsentierte die aktuellen Weiterentwicklungen und Neuerungen in avestrategy®. Dazu gehören unter anderem die optimierten und erweiterten Berichte sowie die neuen Funktionen der avestrategy®-Version 2.62 in Bezug auf die Planungsübersichten/Monatsberichte.
Im Anschluss daran gab der Leiter des avestrategy®-Entwicklungsteams der BBT, Falk Neumann, einen Ausblick auf die zukünftige avestrategy®-Version 3.0 und die geplanten Entwicklungsschritte.
In einem praktischen Anwendungsbeispiel erläuterte Falk Neumann den Teilnehmern ausführlich die Planung und Berechnung der Betriebskosten in avestrategy®. Dabei stellte er unter anderem die dafür erforderlichen Basisdaten, die Planungsmöglichkeiten, die verschiedenen Ausweispositionen der Berechnungsergebnisse in Plan-Bilanz, -Gewinn-und-Verlustrechnung sowie -Liquidität und die entsprechenden Berechnungsalgorithmen vor.
Nach der Mittagspause nutzten die Teilnehmer die Zeit zum Erfahrungsaustausch, und viele Fragen konnten direkt geklärt werden. Die bei der Veranstaltung von den Anwendern geäußerten Wünsche und Anregungen für die Weiterentwicklung von avestrategy® haben wir gern aufgenommen, um deren Realisierbarkeit zu prüfen.
Das nächste Treffen wird bei der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG Anfang des Jahres 2012 in Dresden stattfinden.
Wir danken der Wohnungsgenossenschaft Aufbau Dresden eG herzlich für die Organisation der Treffen in diesem Jahr und freuen uns auf den nächsten Erfahrungsaustausch bei der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Sebastian Schneider (030) 26006 0
Selbsthilfe-Bauverein Flensburg:
avestrategy® ist implementiert.
Im August 2011 berichteten wir, dass die BBT GmbH den Selbsthilfe-Bauverein eG Flensburg als weiteren avestrategy®-Kunden gewonnen hat.
Im Oktober haben wir unsere Controllingsoftware avestrategy® mit einer Schnittstelle zum ERP-System Blue Eagle erfolgreich bei dem Wohnungsunternehmen implementiert. Der Selbsthilfe-Bauverein erstellt nun mit Unterstützung der BBT die erste Grundplanung mit avestrategy®.
Parallel sind die Grundbuchdaten nach avestrategy® übertragen worden, um dem Kunden ein qualifiziertes Beleihungsmanagement zu ermöglichen.
Ferner konnte der bestehende individuelle Scoringbaum inklusive Objektbewertung aus einem externen System in das avestrategy®-Portfoliomanagement übergeleitet werden und steht für nachhaltige Analysen auf der Objektebene zur Verfügung.
Bis zum Jahresende werden nun die Mitarbeiter der Genossenschaft im Umgang mit dem neu erworbenen IT-Werkwerkzeug geschult. Damit ist ab Januar 2012 ein themenzentriertes Berichtswesen auf Grundlage der Planwerte und deren Gegenüberstellung zu monatlichen Ist-Werten und entwickelten Forecastberechnungen auf einer Datenbasis möglich.
Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Projektarbeit mit dem Selbsthilfe-Bauverein eG Flensburg.
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Franziska Austen (030) 26006 167
Das externe Personalbüro spart Zeit und Geld.
Entlasten Sie Ihr Unternehmen von der arbeits- und oft kostenintensiven laufenden Lohn- und Gehaltsabrechnung.
Wir bieten Ihnen die Übernahme der Abrechnungen zu kostengünstigen, feststehenden Bedingungen an.
Alle anstehenden Aufgaben werden schnell, korrekt und ohne versteckte Kosten mit unserer Festpreis-Garantie für ein Jahr durchgeführt. Monatlich ist es Ihnen so möglich, Kosten bei der laufenden Lohn- und Gehaltsabrechnung zu sparen. Wir gewährleisten Zuverlässigkeit, Erfahrung und Qualität zu günstigen Preisen.
Unsere Leistungen für Sie umfassen
- die monatlichen Lohn- und Gehaltsabrechnungen und alle damit zusammenhängenden Auf¬gaben und Erfordernisse,
- Jahresabschlussarbeiten (interner Lohnsteuerjahresausgleich, Erstellen der Lohn-steuerbescheinigungen, Jahresentgeltmeldungen an die Krankenkassen usw.),
- die Erstellung von Personalstatistiken (z. B. Hilfslisten für die Berufsgenossenschaft, Kostenstellenlisten usw.),
- die Erstellung der Lohnkonten je Arbeitnehmer nach Anforderung der Lohnsteuer-richt¬linien,
- die Erstellung von Lohnsteuer-Anmeldungen, Beitragsnachweisen und Zahlungsträ-gern,
- die Erstellung einer monatlichen Buchungsliste für Ihre Finanzbuchhaltung,
- die Übernahme des Bescheinigungswesens,
- die Beratung in Lohn- und Gehaltsfragen,
- die Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Datenübermittlungen an externe In-stitutionen, z. B. Finanzämter, Banken und Krankenkassen.
Gern übernehmen wir auch alle von Ihnen gewünschten weiteren Leistungen in diesem Bereich.
Beim Umgang mit den uns anvertrauten Informationen, personalbezogenen Angaben und Aufgaben garantieren wir Ihnen absolute Vertraulichkeit und Diskretion.
Ihnen entstehen folgende Kosten pro Mitarbeiter-Lohn-/Gehaltsabrechnung je Monat einschließlich aller vorgenannten Leistungen:
Die Ersteinrichtung der Buchhaltung bei uns ist für Sie kostenfrei.
Bei einer Anzahl von insgesamt
- bis zu zehn Lohn- und Gehaltsabrechnungen 8,18 €,
- 11 bis 30 Lohn- und Gehaltsabrechnungen 7,67 €,
- mehr als 30 Lohn- und Gehaltsabrechnungen 7,16 €.
(zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer)
Mit DATEV, einem Programm, über das in Deutschland für jeden vierten Arbeitnehmer die monatliche Lohn- und Gehaltsabrechnung erstellt wird, werden alle Anforderungen an eine Lohn- und Gehaltsabrechnung optimal erfüllt.
Herr Abel steht Ihnen zur Beantwortung weiterer Fragen unter 030-26006128 oder per E-Mail (thomas.abel@bbt-group.de) sehr gern zur Verfügung.
Kfz-Versicherung: Spezialrate für die Immobilienbranche.
Am 30.11. jeden Jahres endet die generelle Kündigungsfrist zum Wechsel der Kfz- Versicherung.
Das bedeutet, dass eine außerordentliche Kündigung nach dem 30.11.2011 nur dann möglich ist, wenn sich die Kfz-Prämie für 2012 erhöht. Nach Erhalt der neuen Beitragsrechung beträgt die außerordentliche Kündigungsfrist vier Wochen.
Ein Wechsel des Versicherers kann sich lohnen, denn oftmals sind hiermit verbesserte Leistungen zu günstigeren Konditionen verbunden.
Für Kunden der Immobilienbranche stellt die zur BBT Group gehörende Funk-Gruppe einen besonderen Kfz-Versicherungsschutz bereit: Das Kfz-Stückprämienmodell.
Durch eine Rahmenvereinbarung auf Stückprämienbasis sind die Versicherungskosten leichter kalkulierbar. Eine Berechnung nach Schadenfreiheitsklassen oder Schadenaufwand ist nicht mehr notwendig, stattdessen gibt es nur noch einen Pauschalbetrag für alle Fahrzeuge und je gewünschtem Versicherungsumfang.
Die Vorteile unserer Kunden:
- Eine Rahmenvereinbarung für alle Fahrzeuge
- Stückprämie pro Fahrzeug und gewünschtem Deckungsumfang
- Schnelle Selbstkostenkontrolle
- Sehr gutes Preis-Leitungs-Verhältnis über dem Marktdurchschnitt
Profitieren Sie von unserem Knowhow. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
Ihre Ansprechpartnerin bei der Funk-Gruppe ist
Astrid Hähnel (030) 250092-776
Delitzsch - eine Stadt zwischen Historie und Moderne.
Anlässlich der Einführung unserer Software avestrategy® bei einem Kunden in Delitzsch bin ich aktuell öfter in der Stadt, die im Dreieck Leipzig-Halle-Dessau liegt und im Jahr 2010 die meisten Sonnenstunden im Freistaat Sachsen verbuchen konnte.
Letzteres ist nicht nur für sonnenhungrige Touristen interessant. Vielmehr trägt es auch dazu bei, dass die Stadt energieautark ist - also in Delitzsch mehr Energie produziert als verbraucht wird. So gewann die Stadt etwa im Bundeswettbewerb „Energieffiziente Stadt 2010“ und ist aktuell Trägerin des European Energy Award®.
Doch bereits in der Vergangenheit waren die Stadt Delitzsch und ihre Bewohner fortschrittlich und zukunftsdenkend, wie etwa die Gründung der ersten deutschen Genossenschaft durch Herrmann Schulze-Delitzsch im Jahr 1849 in Delitzsch belegt.
Altstadt unter Denkmalschutz
Im Haus Kreuzgasse 10, in dem die Genossenschaft gegründet wurde, ist heute eine Ausstellung zum Leben und den Neuerungen Schulze-Delitzsch' zu entdecken: Hörstationen, Textwürfel und Wandklappen sowie zahlreiche interessante und seltene Exponate veranschaulichen das Wirken dieses deutschen Reformators.
Bei einem Stadtrundgang beeindruckt den Besucher die um 1410 errichtete, mittelalterliche Wehranlage, die mit ihrer hohen Stadtmauer und einem breiten Wassergraben die Delitzscher Altstadt umschließt. Deren Mittelpunkt ist der Markt mit dem großen Rathaus. Gegenüber ragt der mächtige Turm der mittelalterlichen Stadtkirche St. Peter & Paul in die Höhe, und ganz in der Nähe steht die 500 Jahre alte Lateinschule, eines der ältesten Schulgebäude Mitteldeutschlands. Auch zwei noch vor 1400 errichtete Stadttürme prägen die Silhouette von Delitzsch. Überragt werden sie allerdings noch von dem fast 50 m hohen Turm des Barockschlosses Delitzsch, dessen schöner Garten auch eine Oase der Ruhe ist.
Weitere Höhepunkte in der Altstadt sind das Bürgermeisterhaus in der Breiten Straße und das Ritterhaus in der Ritterstraße, die beide mit prächtigen Portalen und verzierten Giebeln aus der Renaissance imponieren.
Spazieren und naschen
Zum Spaziergang laden außer der Altstadt auch der naheliegende Stadtpark und die Promenade am Wallgraben ein. Einen guten Blick auf das historische Delitzsch bietet zudem der Breite Turm, der mit seinen 46 Metern Höhe auch beste Panoramasicht ermöglicht.
Wer nach Stadtrundgang und Turmbesteigung Lust auf etwas Süßes bekommen hat, dem sei zum Abschluss ein Besuch der Delitzscher Schokoladenfabrik empfohlen. Sie wurde 1894 gegründet und blickt auf eine über 100jährige Geschichte zurück. Seit 2008 gehört das Unternehmen zur Halloren Schokoladenfabrik AG.
Süßwarenproduktion und Schokoladenherstellung wurden im 20. Jahrhundert zu einer der wichtigsten wirtschaftlichen Säulen der Stadt Delitzsch. Der Unternehmer Albert Böhme machte die Schokoladenproduktion zu seiner Lebensaufgabe und entwickelte seine Firma zur führenden sächsischen Schokoladenfabrik. Sein Lebenswerk steht im Mittelpunkt der Ausstellung im 2011 neu eröffneten Schokoladenmuseum, das interessante Einblicke in die reiche Tradition des Standortes gibt.
Außerdem können hier neben Hallorenkugeln auch viele andere süße Verführungen direkt im Fabrikverkauf erworben werden.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Sebastian Schneider (030) 26006 0
Schnittstelle epiqr®-avestrategy® vereinfacht Objektbewertung.
Mit der Entscheidung zur Nutzung des avestrategy®-Moduls Portfoliomanagement hat sich die Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg (MWG) auch für das Einrichten einer Schnittstelle zum technischen Bestandsanalyse-System epiqr® entschieden.
Die Schnittstelle ermöglicht die automatische Überleitung von Daten zum Zustand sowie zu Instandhaltungs-/Instandsetzungskosten je Objekt und Gewerk. Daneben werden per Knopfdruck Energie- und Geometriedaten zur Verwendung für die Portfolioanalyse bereitgestellt, so dass die manuelle Bewertung des Objektzustandes entfällt.
Auch der Bereich Technik der MWG schätzt die Kombination technischer Daten mit wirtschaftlichen Informationen der Objekte.
Darüber hinaus ermöglicht der Abgleich der Instandhaltungs- und Instandsetzungsbedarfe gemäß epiqr® mit den Planwerten in avestrategy® das Erkennen von Planungsrisiken.
Die Verbindung technischer Bestandsdaten mit weiteren qualitativen und quantitativen Objektinformationen schafft beste Voraussetzungen für die gezielte strategische Ausrichtung des Immobilienbestandes.
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT
Romina Bornstein (030) 26006 161
Transaktionsvolumina 2011: Rückblick und Ausblick.
Alljährlich stellt sich gegen Jahresende die Frage, wie lief das Transaktionsgeschäft in diesem Jahr, wurden die Erwartungen erfüllt, und welche Schlüsse sind daraus für das kommende Jahr abzuleiten?
Im folgenden vergleichen wir die Prognosen mit den tatsächlichen Zahlen.
Die abgebildete Grafik zeigt die Transaktionsvolumina der vergangenen Jahre sowie die Erwartungshaltung für das Jahr 2011.
Nun liegen die Zahlen für die ersten drei Quartale 2011 vor, so dass die Vorhersagen für dieses Jahr überprüft werden können. Aufgrund der unterschiedlichen Erfassung der gehandelten Portfoliogrößen und der Berücksichtigung übertragener Unternehmensanteile, differieren die Ergebnisse der mit der Auswertung befassten Unternehmen und Institute allerdings zum Teil erheblich.
Differierende Werte
So variieren die Volumina für das erste Halbjahr 2011 zwischen 1,68 Mrd. Euro (Savills) und 2,5 Mrd. Euro (BNP Paribas). Genauso unterschiedlich wird die Anzahl der gehandelten Wohneinheiten wiedergegeben. Geht das Beratungshaus CBRE von 36.000 verkauften Wohneinheiten aus, werden diese vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) mit 49.200 beziffert.
Gesichert ist, dass die Zahl der gehandelten „kleineren“ Portfolien gestiegen ist. Das BBSR ermittelte, dass 80 % der Kauffälle (20 % aller gehandelten Wohnungen), Portfolien bis 800 Wohneinheiten zuzuordnen sind. Bemerkenswert ist, dass die Käufer in diesem Fall nicht nur privatwirtschaftliche Unternehmen sind, sondern auch die öffentliche Hand wieder Immobilien erwarb.
Keine Preisblase
Die angegebenen Kaufpreise liegen bei den gehandelten Portfolien zwischen 750 €/m² (C&W) und 860 €/m² (Dr. Lübke). Bei den von der BBT Transaction&Valuation GmbH beobachteten Immobilientransaktionen wurden durchschnittliche Kaufpreise von 775 €/m² erzielt. Eine von vielen befürchtete Preisblase ist aus unserer Sicht somit nicht zu erkennen. Stark gestiegene Preise sehen wir bei kleineren Einzeltransaktionen, bei denen Privatinvestoren zur Käufergruppe gehören.
Aktuelle Trends und Zukunftsaussichten
Begünstigt vom aktuellen Zinsniveau und der aktuellen wirtschaftlichen Lage gehen auch wir davon aus, dass das Anfang des Jahres prognostizierte Transaktionsvolumen von 5 Mrd. Euro nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen wird. Spannend bleibt, inwieweit notleidende große Portfolien, wie beispielsweise die bereits gehandelten Immobilien von Level One, auf den Markt gebracht werden und das gehandelte Volumen - nicht nur für das Jahr 2011 - beeinflussen.
--> Core-Immobilien
Aus unserer Sicht werden Investoren aufgrund des fehlenden Angebots an sogenannten Core-Immobilien zu Abstrichen bei Lagekriterien und der Qualität von Objekten bereit sein müssen. Die nachstehende Grafik zeigt, dass der Anteil der nachgefragten Core- und Core+- Produkte 30 % des gesamten Transaktionsvolumens ausmacht.
Gerade Objekte mit Instandhaltungsrückstau und unterdurchschnittlichen Mieten bieten Potenziale und somit auch die Möglichkeit, ein Core-Produkt selbst zu entwickeln.
Inwieweit dies die Nachfrage nach Immobilien außerhalb der bevorzugten Investitionsstandorte positiv beeinflussen wird, bleibt abzuwarten.
--> Neubauprojekte
Die Anzahl derer, die dazu nicht bereit sind, werden sich auch mit Neubauprojekten befassen müssen. Daher sind wir der Auffassung, dass dieses Segment im Mietwohnungsbereich, insbesondere in starken und wachsenden Standorten, davon profitieren wird.
Die Grundstückspreise sind bereits deutlich gestiegen.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Thomas Lange (030) 26006 148
Bewirtschaftungsstrategie beeinflusst Immobilienwert.
Bei der Wertermittlung einer Wohnimmobilie „träumt“ jeder von einem anderen Haus, wenn Lage und Gebäude qualitativ beschrieben werden. Die klassischen Verfahren der Wertermittlung sind jedoch bestens geeignet, diesen subjektiven ersten Eindruck in einen objektiven Marktwert zu überführen.
Aus der Perspektive eines aktiven Portfoliomanagers oder Kaufinteressenten beginnt die Arbeit an dieser Stelle allerdings erst, denn der Marktwert (Verkehrswert) berücksichtigt keine Investitionen in das Gebäude, die über die laufende Bewirtschaftung hinausgehen. Der Marktwert bildet daher nur die Strategie „Fortführung der Bewirtschaftung“ (Going Concern) ab. Andere Bewirtschaftungsstrategien führen zu einem anderen Immobilienwert. Dieser kann höher oder niedriger ausfallen.
Wertermittlung für ein Berliner Mehrfamilienhaus
Im Auftrag der CORVIS Immobilienmanagement GmbH, Essen, haben wir in einem ersten Schritt den Marktwert eines Berliner Mehrfamilienhauses zwischen Wittenbergplatz und Lützowplatz ermittelt. Im zweiten Schritt haben wir mit der Discounted Cashflow-Methode (DCF) für alternative Handlungsoptionen sogenannte Investitionswerte bestimmt. Dabei wurden mit dem durch uns entwickelten Rechenmodell alle Prämissen für das Objekt, die durch Investitionen verändert werden können, über den Planungszeitraum dynamisch angepasst.
Bei dieser Vorgehensweise werden die wertrelevanten Größen wie Miete, Leerstand, Fluktuation, Kosten für die laufende Instandhaltung usw. für jedes Jahr objektkonkret neu bestimmt. Die Veränderung der Prämissen ist von der Veränderung der Objektqualität abhängig. Über einen Rechenalgorithmus wird zudem der optimale Zeitpunkt der Investition errechnet, um somit den höchstmöglichen Investitionswert zu ermitteln.
Im Ergebnis konnten wir unserem Kunden durch die Definition der optimalen Bewirtschaftungsstrategie einen um etwa 25 % höheren Wert der Immobilie aufzeigen.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Mathias Groß (030) 26006 207
Spannende Projekte in der Quartiersentwicklung.
Die Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. Berlin (BBA) führte am 20. Oktober 2011 zum wiederholten Male eine Tagung zur Quartiersentwicklung durch. Der Fokus des Seminars „Mit gezielten Strategien Quartiere zukunftsfähig entwickeln“ lag auf den Themen „Investitionen zur Bestandsentwicklung“ und „Neubaumaßnahmen zur Quartiersergänzung“. Moderiert wurde die Veranstaltung von Andreas Grunow, Prokurist der BBT GmbH.
Referate mit vielen Beispielen
Im Eingangsreferat stellte Bernd Hunger, Referent beim Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW), Preisträgerprojekte des Programmes „Soziale Stadt“ und zur „Wohnumfeldgestaltung“ vor, insbesondere Beispiele zur Bestandsentwicklung von Quartieren.
Viktor Grunski und Alwyn Saptel von der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Rüsselsheim berichteten in ihrem Vortrag von Maßnahmen zur Anwohneraktivierung, deren Ziel es ist, das ehrenamtliche Engagement zu stärken.
Aus Regensburg stellte Reinhard Griebl, Geschäftsführer der Immobilienzentrum Management GmbH, das Projekt "Grüne Mitte" vor. Hier ging es um kleinteiligen Bestandswohnungsbau und dessen Ergänzung mit Wohnungsneubau. Wichtig war die Erkenntnis, dass im Rahmen des Entwicklungsprojektes, bei dem die sanierungsbedürftige, ehemalige Werkssiedlung „Grüne Mitte Regensburg“ modernisiert und instandgesetzt sowie durch sozial orientierten Mietwohnungsbau ergänzt wurde, ein Großteil der Bewohnerschaft zum Verbleib im Quartier gewonnen werden konnte. Der Vortrag sowie ein kurzes Video zum Projekt „Grüne Mitte“ veranschaulichten den gesamten Prozess von der Idee über die öffentliche Auseinandersetzung und die Bewohnerbeteiligung bis hin zur baulichen Umsetzung und der Begleitung des Vertriebs von Verkauf und Vermietung. Dieses Beispiel belegte, dass Projektentwicklung nicht immer Verdrängung für den Mieter bedeuten muss.
In einem weiteren Seminarbeitrag wurde die Zusammenarbeit zwischen Wohnungsunternehmen und Stadtverwaltung am Beispiel einer Balanced Scorecard sowie der Entwicklung eines energetischen Mietspiegels für Potsdam aufgezeigt. Referenten waren Christiane Kleemann von der GEWOBA Potsdam und Hans-Joachim Böttcher?, Bereichsleiter Wohnen der Stadtverwaltung Potsdam.
Den Abschlussvortrag hielt Johannes Jakobsmeyer, Consultant der BBT GmbH. Er erläuterte zunächst, welche Wirkung die Entwicklung des neuen Flughafens Berlin-Schönefeld (BER) für den Südostraum Berlins hat und wie die Wohnungsbaugenossenschaft Amtsfeld eG bei einem geplanten Mietwohnungsneubau mit den zukünftigen Marktveränderungen umgeht: Aus den Ergebnissen einer von der BBT GmbH in 2009 durchgeführten Mitgliederbefragung konnten Hinweise für die Ausgestaltung und Ausstattung des Neubauprojektes für die Genossenschaft gewonnen werden. Diese Informationen flossen in eine Machbarkeitsstudie ein. In dieser wurden Marktpotenziale für die Vermietung wohnungskonkret ermittelt, die Risiken durch ein Mikrostandortrating dargelegt und Vorschläge zur Anpassung der ersten Neubauideen (Wohnungsspiegel, -größen, Ausstattungsgrad, etc.) eingearbeitet.
Der Studie zufolge ist die Nachfrage für den Neubau aus zwei Bereichen zu erwarten: Zum einen aus dem eigenen Mitgliederstamm der Genossenschaft, da Neubauqualitäten sowie seniorengerechte Wohnungen bisher nicht im Portfolio der WBG Amtsfeld vorhanden sind. Zum anderen aus der Nachfrageentwicklung, die sich durch den Flughafen Berlin-Schönefeld (BER) ergibt.
Anschaulich wurde zudem beschrieben, wie sich mit der Schließung des Stadtflughafens Berlin-Tegel im Sommer 2012 der zukünftige Fokus der mietwohnungssuchenden Flughafenangestellten bzw. flughafenaffin Beschäftigen auf den Südosten der Stadt Berlin richten wird. Dieser Trend wird sowohl die Entwicklung in Adlershof als auch anderer Mietwohnquartiere in Treptow, Köpenick und Neukölln positiv beeinflussen.
Abschlussrundgang
Die Tagung wurde mit einem Rundgang durch das Brunnenviertel beendet. Unter der fachkundigen Führung von Jörn Richters und Daniela Fröhlich vom Kundenzentrum Nord der degewo konnten alle Beteiligten angesichts von Sanierungsobjekten und Vermietungskonzepten einen unmittelbaren Eindruck von der Quartiersentwicklung gewinnen.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Johannes Jakobsmeyer (030) 26006 122
Man lernt nie aus.
700 Unterrichtsstunden am Abend und an Wochenenden, verteilt auf eineinhalb Jahre und das neben dem beruflichen Alltag – doch nun ist es geschafft: Christian Michaelis, BBT-Projektleiter und -Produktmanager für das Themenfeld Organisationsberatung, hat kürzlich seine Fortbildung zum Immobilien-Ökonom (GdW) an der Akademie der Immobilienwirtschaft, Berlin e.V. (BBA) erfolgreich abgeschlossen.
Die umfassende Fortbildung bot eine Fülle unterschiedlicher Themen. Sie reichten von Projektentwicklung und Immobilienbewertung über Portfoliomanagement und Marketing bis hin zu aktuellen Management- und Steuerungsansätzen.
Die BBT GmbH begrüßt und unterstützt Fortbildungsmaßnahmen ihrer Mitarbeiter sehr - nicht zuletzt deshalb, weil unsere Kunden von dem in Fortbildungen neu erworbenen Wissen nachhaltig profitieren werden.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Christian Michaelis (030) 26006 205
BBT GmbH beim Dataconnexx-Kundentag.
Am 27. und 28. Oktober 2011 fand in Magdeburg der diesjährige wohnungswirtschaftliche Kundentag unseres Kooperationspartners Dataconnexx GmbH statt. Im Mittelpunkt der Vorträge rund um das Thema Vermietung standen insbesondere die neuen Formen der Kundenansprache und der Interessentengewinnung.
Auch die BBT GmbH trug zu der Veranstaltung mit zwei Referaten bei. So hielten die Projektleiter Christian Michaelis und Dr. Claudia Wagner Vorträge über Mystery Shopping und avestrategy®-Portfoliomanagement.
Der Besuch auf einer Kartbahn bildete den rasanten Abschluss des sehr gelungenen Kundentags der Dataconnexx GmbH.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Christian Michaelis (030) 26006 205
Vielversprechender Wohnungsmarkt in Stralsund.
In diesem Sommer veranlasste uns eine umfangreiche Portfoliobewertung dazu, deutschlandweit eine Vielzahl von Wohnungsmärkten unter die Lupe zu nehmen.
Einen Standort der unser Interesse geweckt hat, die Hansestadt Stralsund, haben wir im Rahmen eines Researchs detailliert untersucht und möchten Ihnen an dieser Stelle die Entwicklung des dortigen Wohnungsmarktes (Bestands-, Leerstands- und Mietentwicklung) vorstellen.
Ausgangslage
Stralsund gehört mit Greifswald zu den vier Oberzentren Mecklenburg-Vorpommerns. Die Stadt liegt im äußersten Nordosten der Bundesrepublik und ist seit der Kreisgebietsreform am 04. September 2011 Kreisstadt des neugegründeten Landkreises Vorpommern-Rügen.
Zurzeit leben in Stralsund 57.000 Einwohner.
Wirtschaftskraft
Die historische Altstadt, die im Jahr 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, und die nahegelegene Insel Rügen machen Stralsund zu einem attraktiven Urlaubsziel. Neben dem Tourismus sind die Stralsunder Volkswerft und die Fachhochschule mit den drei Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau sowie Wirtschaft wichtige Wirtschaftsfaktoren. Die Arbeitslosenquote beträgt 15,5 % und ist seit 2004 um ca. 10 Prozentpunkte gefallen.
Die Kaufkraftkennziffer lag 2010 bei 89,67 und die Zentralitätskennziffer bei 94,30 Punkten (BBE Retail Expert GmbH).
Leerstandsquote
Laut dem empirica-Leerstandsindex 2009 (ELI) befinden sich 26.980 Wohnungen in Wohngebäuden mit drei oder mehr Wohnungen. Im Jahr 2009 betrug die Leerstandsquote in Mehrfamilienhäusern nur 4,4 %. Das entspricht ca. 1.200 Wohnungen.
Betrachtet man die Werte gut nachgefragter Standorte in den neuen Bundesländern, wie Dresden (3,4 %), Jena (3,9 %) oder dem naheliegenden Rostock (4,7 %), wird deutlich, dass die Leerstandsquote in Stralsund in vergleichbarer Höhe liegt.
Mietpreisentwicklung
Die Mietpreisentwicklung unterstreicht den positiven Eindruck Stralsunds. Unsere Untersuchungen haben eine durchschnittliche Nettokaltmiete von ca. 5,95 €/m² ergeben. Nur in den durch Plattenbauten geprägten Stadtteilen Grünhufe und Knieper West liegen diese darunter. In gefragten Quartieren können Spitzenmieten bis 8,40 €/m² erzielt werden. Wir ermittelten für das IV. Quartal 2010 eine durchschnittliche Angebots-Nettokaltmiete von 6,47 €/m². Dies entspricht einem Plus von 7,2 % gegenüber dem Vorjahr. Im selben Zeitraum stiegen die Mieten in Schwerin um 6,9 %, in Greifswald um 4,6 % und in Rostock um 7,8 %.
Die Stadtteile und ihre Potenziale
Die gefragteste Wohngegend in Stralsund ist die denkmalgeschützte, historische Altstadt. Seit Anfang der 1990er Jahre wurden die historischen Gebäude sukzessive saniert. Dies spiegelt sich auch in dem hohen Mietniveau wider.
Auch der Stadtteil Frankenvorstadt ist - nicht zuletzt wegen seiner räumlichen Nähe zur Altstadt - ein beliebtes Wohnquartier. Frankenvorstadt ist ein durchmischtes Wohngebiet, in dem sich zu gleichen Teilen Reihen-, Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser befinden. Die Preise sind moderater als in der Altstadt.
Die Kniepervorstadt ist ebenfalls ein sehr heterogenes Wohngebiet. Neben Ein- und Mehrfamilienhäusern befinden sich auch gut erhaltene Gründerzeitvillen in dem Stadtgebiet. Die Altstadt ist in wenigen Minuten fußläufig erreichbar.
Im Norden von Stralsund befindet sich der Stadtteil Knieper-Nord. Die Wohnungen in den Mehrfamilienhäusern sind aufgrund der Nähe zur Hochschule bei den Studierenden beliebt.
In der Tribseer Siedlung und der Tribseer Vorstadt sind die Nettokaltmieten für Mietwohnungen vergleichsweise preiswert. Aufgrund der guten Lage zwischen dem Knieper- und dem Moorteich und der Nähe zur Altstadt kann an diesem Standort mit Mietpreissteigerungen gerechnet werden.
In Andershof, im Süden von Stralsund, befinden sich überwiegend Einfamilienhäuser. Das knappe Angebot an Mehrfamilienhäusern und der nahe gelegene Strelasund führen in Andershof zu den höchsten Mietpreisen von Stralsund.
Diese positiven Zahlen des Mietwohnungsmarktes verdeutlichen, dass dem Standort, insbesondere aus Investorensicht, bisher zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Stabile, für die neuen Bundesländer über dem Durchschnitt liegende Mieten, machen Stralsund zu einem interessanten Wohnungsmarkt.
Ihre Ansprechpartner bei der BBT sind
Herr Thomas Lange (030) 26006148
Herr Christian Eicker (030) 26006130
Mitarbeiterporträt: Ester Meissner
Beratung funktioniert von Mensch zu Mensch. Neben dem Knowhow spielen auch die persönliche "Chemie" und das Vertrauen eine Rolle. Um diese menschliche Seite geht es uns, wenn wir Ihnen in unserem Newsletter jeweils einen BBT-Mitarbeiter näher vorstellen.
Heute: Ester Meissner
Frau Meissner, Sie hatten im November 2011 Ihr 10-jähriges Firmenjubiläum. Wie hat sich die Arbeit für Sie im Lauf der Jahre entwickelt?
Ich habe direkt nach meinem Studium im November 2001 bei der BBT GmbH im Bereich Betriebswirtschaftliche Beratung als Projektleiterin angefangen. Meine Projekte waren von Beginn an stark von der Arbeit mit avestrategy® geprägt. So habe ich bereits nach meiner ersten Arbeitswoche bei der BBT die Unternehmensplanung für ein Sanierungskonzept mit avestrategy<® erstellt. Unsere Software sah damals allerdings noch ganz anders aus.
Mit der Zeit hat die Entwicklung von avestrategy® und die Einführung bei den unterschiedlichsten Kunden immer mehr an Bedeutung gewonnen. Derzeit konzentriere ich mich besonders auf den Vertrieb und die Akquisition. Gleichzeitig bearbeite ich aber auch immer wieder konkrete Kundenprojekte, in denen es beispielsweise um die Entwicklung von Unternehmenskonzepten und Wirtschaftsplanungen geht. Das ist mir wichtig, weil ich dadurch dicht an unseren Produkten und Kunden bleibe.
Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Was hält Sie bei der BBT?
Die letzten 10 Jahre sind wahnsinnig schnell vergangen. Es gibt bei der BBT keinen wirklichen Arbeitsalltag, sondern jeder Tag hat seine eigenen neuen Herausforderungen. Ich konnte enorm viel lernen in den verschiedensten Projekten. Es gefällt mir, immer wieder neue Menschen und Unternehmen mit neuen Fragestellungen kennenzulernen und nebenbei auch noch eine ganze Menge von Deutschland zu sehen. Am meisten schätze ich jedoch an meinem Job, dass ich sehr selbstständig arbeiten und entscheiden kann und zudem die Möglichkeit habe, mein Arbeitsumfeld unmittelbar mitzugestalten.
Wenn Sie auf Ihre bisherige Tätigkeit als Consultant zurückblicken: Gibt es Projekte, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?
Da gibt es einige! Besonderen Eindruck hinterlassen eigentlich immer Projekte, bei denen wir die Chance bekommen, eine umfassende Unternehmensstrategie für ein Unternehmen zu entwickeln. Dies waren bisher in der Regel auch besonders anstrengende und intensive Projekte: Ausgehend von Portfolioanalysen und den daraus zu entwickelnden Objektstrategien haben wir objektkonkrete, langfristige Unternehmensplanungen erarbeitet. Dabei arbeiten wir auch mit unseren verschiedenen internen Teams zusammen. Beispielsweise mit den Kollegen aus der Finanzierungsberatung, die etwa die Informationen für ein Beleihungs- und Finanzierungskonzept liefern und ggf. auch mit mir und gemeinsam mit dem Kunden erforderliche Bankenverhandlungen führen.
Im letzten Jahr hat mich besonders das Projekt bei der Wobau Magdeburg zur Entwicklung eines ganzheitlichen Unternehmenskonzeptes beschäftigt. Ich habe mich sehr gefreut und bin stolz, dass die Wobau für dieses Projekt beim DW-Zukunftspreis 2011 mit einem Sonderpreis Wissensmanagement ausgezeichnet wurde.
Und was machen Sie, wenn Sie nicht als BBT-Consultant im Einsatz sind?
Ich bin sehr gern an der frischen Luft und gehe laufen. Allerdings muss ich jetzt leider eine etwas längere Pause einlegen, da ich mir genau zu unserem avestrategy®-Anwendertreffen den Fuß gebrochen habe.
Darüber hinaus bin ich in diesem Sommer aus dem quirligen Berlin-Friedrichshain in einen Berliner Vorort gezogen, genieße das etwas beschaulichere Wohnen außerhalb und freue mich schon jetzt auf die erste Saison im eigenen Garten.
BBA-Tagung zur nachhaltigen Immobilienbewertung.
Am 6. Dezember 2011 veranstaltet die BBA-Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. Berlin eine Tagung zum Thema „Nachhaltige Immobilienbewertung im Zeichen volatiler Finanzmärkte“. Dabei werden praxisrelevante Einschätzungen und Erfahrungen rund um die Immobilienbewertung vorgestellt. Inhaltliche Pfeiler der Tagung, die zusammen mit der BBT GmbH veranstaltet wird, sind die aktuellen Rahmenbedingungen, Prozessabsicherung und Bewertungsstandards sowie die Rolle von Zertifikaten. Die Referenten sind Experten mit langjähriger Erfahrung in der Immobilienwirtschaft und Immobilienfinanzierung.
Das Programm
Immobilienbewertung erfüllt im unternehmerischen Alltag viele Funktionen und kann zu unterschiedlichen Anlässen stattfinden: Verkauf, Ankauf oder um herauszuarbeiten, in welche Richtung sich das Portfolio entwickeln soll.
Drei Vorträge befassen sich in diesem Zusammenhang mit der immobilienwirtschaftlichen Praxis in Berlin und München, sowohl aus der Perspektive von Unternehmen als auch der Beratung. Weitere Referate zu den Auswirkungen volatiler Zinsen und Kapitalmärkte auf die Immobilienbewertung und zum Transaktionsgeschehen in Berlin verknüpfen die unterschiedlichen Handlungsebenen.
Auch bei der Immobilienfinanzierung spielen Bewertungsfragen eine wichtige Rolle. Daher zeigt ein weiterer Vortrag die Perspektive des Kreditgebers auf und verbindet diese mit Nachhaltigkeitskriterien. Da Nachhaltigkeitszertifikate seit einiger Zeit Gegenstand kritischer Diskussion sind, gibt die BBA-Tagung hierzu auch einen nationalen und internationalen Überblick.
Anschließend widmet sich ein Expertengespräch einschließlich Impulsreferat dem Thema „Von Zertifikaten und mehr – was macht Nachhaltigkeit aus?“ Hier geht es um Kosten, Nutzen und Umfang von Zertifizierungssystemen.
Das komplette Tagungsprogramm finden Sie auf der BBA-Homepage unter www.bba-campus.de.















