Sehr geehrte Damen und Herren,
die Wirtschaftsindices sind auf der Seite der Wohnungswirtschaft. Vom Arbeitsmarkt über das Konsumklima bis hin zu einer abnehmenden Sparquote ist der Markt für Wohnungsunternehmen gut bestellt. Soweit der allgemeine Kontext.
Regional ist mit der Ankündigung der Schließung von 31 Bundeswehrstandorten ein strukturelles Problem mehr auf der Agenda der Wohnungswirtschaft. Wie schon die Schließung der Kasernen der Alliierten bedeutet die Verlagerung oder der Abbau von Truppenstandorten einen erheblichen Eingriff in die Wirtschaft der betroffenen Regionen. Kompensationen sind aus Fördermitteln eher nicht zu erwarten – so die bisherigen Statements auf Bundesebene. Um die Arrondierung des Angebotes in eigener Initiative zu betreiben, ist das entschlossene Handeln der Wohnungswirtschaft gefragt. Der rechtzeitige Rückzug aus langfristig nicht nachgefragten Standorten wird für Unternehmen in strukturschwachen Regionen zu einer Überlebensfrage. Hier gilt: Jede Krise ist auch eine Chance. Viele Gespräche mit Kunden bestätigen das aktive Handeln der Unternehmen vom Vermietungsmanagement bis zur Investitionssteuerung, gerade auch in schwierigen Märkten.
In diesem Zusammenhang freuen wir uns ganz besonders über das große Interesse unserer Kunden am avestrategy® Anwenderforum am 14. Und 15. November in Berlin, den Treffpunkt für den inhaltlichen und methodischen Austausch rund um die betriebswirtschaftlichen Themen der Immobilienwirtschaft.
In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen
Ihr
Andreas Grunow
Leiter Immobilienwirtschaftliche Beratung
Herbstzeit = Planungszeit.
Es ist wieder soweit: Das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen, und die Wirtschafts- und Finanzplanung in den kommunalen Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften muss aktualisiert und fortgeschrieben werden.
Viele Kunden der BBT GmbH nutzen dazu die BBT-Controllingsoftware avestrategy®.
Eine mögliche Vorgehensweise zur Aktualisierung der Unternehmensplanung mit avestrategy® möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen:
Vorbemerkung
Als Grundlage für die Planungsrechnung dienen immer die Objektdaten, Bilanz sowie Gewinn und Verlust-Rechnung (GuV) zum 31.12. des Basisjahres. Aktuell schreiben wir noch das Jahr 2011, daher bilden die Daten des Jahres 2010 und die errechneten Planergebnisse für das Jahr 2011 die Ausgangsbasis für die Aktualisierung der Unternehmensplanung ab 2012.
Schritt 1: Überprüfung der Ausgangsdaten
Der erste Schritt der Planaktualisierung besteht zunächst darin, zu prüfen, inwiefern die bisherigen Planungsprämissen für das Jahr 2011 das voraussichtliche tatsächliche Jahresergebnis in Plan-Bilanz, Plan-GuV und Plan-Liquidität abbilden. Sollten sich im Lauf des Jahres wesentliche Veränderungen zum ursprünglichen Wirtschaftsplan ergeben haben, so ist dieser anzupassen, um eine valide Ausgangsbasis für die Aktualisierung der Unternehmensplanung ab 2012 zu erhalten. Außerdem ist es für die Fortschreibung der langfristigen Unternehmensplanung notwendig, die Planungsdauer in den Systemeinstellungen in avestrategy® um ein Jahr zu erweitern.
Schritt 2: Aktualisierung der Planung objektkonkreter Maßnahmen
(Neubau/Kauf, Abriss, Verkauf, Baumaßnahmen)
Hier ist für alle geplanten Maßnahmen zu prüfen, ob:
- die Maßnahmen tatsächlich durchgeführt wurden/werden sollen
- Maßnahmen fehlen/weitere Maßnahmen geplant werden
- die geplanten Durchführungszeitpunkte nach wie vor korrekt sind
- die mit den Maßnahmen zusammenhängenden Kosten/Erträge entsprechend der aktuellen Gegebenheiten realistisch sind
- der Zufluss eventuell benötigter Finanzmittel korrekt und aktuell dargestellt wird
Gegebenenfalls ist die Maßnahmenplanung für das neu hinzugekommene letzte Planjahr zu ergänzen.
Schritt 3: Aktualisierung der Planungsvariante (Wertvarianten)
Notwendige Anpassungen der weiteren, objektkonkreten Planungsprämissen können entweder direkt über die Eingabemasken oder unter Nutzung der Excel-Exportfunktion erfolgen.
Die Exportfunktion ist unter den Wertvarianten, die zu einer Planungsvariante zusammengeschlossen sind, zu finden. Es empfiehlt sich, die aktive Planungsvariante zu exportieren, um dann die relevanten Planungsgrößen in Excel bearbeiten und anschließend zurück importieren zu können.
Zur Anpassung der Wertvarianten geht man wie folgt vor:
(Achtung: Niemals das letzte Tabellenblatt verändern oder löschen!)
- Erweiterung der Planung um das letzte Planjahr
- Aktualisierung und Vervollständigung der Planung für die einzelnen Objekte
- Tabelle sinnvoll bezeichnen (z.B. Planung_2012-2020)
- Danach sind die Excel-Werte nach avestrategy® zu importieren. Vergessen Sie nicht, beim Import ggf. die neue Planungsvariante zu aktivieren und die alte Planungsvariante zu deaktivieren.
Schritt 4: Aktualisierung der Mietenplanung
Die Mietenplanung besteht aus den Bereichen Kaltmiete, Leerstand, Zahlungsausfall, Abschreibung auf Mietforderungen und Mietminderung. Die im Mietenrechner geplanten Werte können ebenfalls exportiert werden. Das Vorgehen erfolgt hierbei analog zur Aktualisierung der Planungsvariante.
Schritt 5: Aktualisierung der Planung auf Unternehmensebene
Es sollten alle im bisherigen Wirtschaftsplan aufgeführten Positionen überprüft, aktualisiert und vervollständigt werden. Dazu bietet sich für einen Gesamtüberblick der bisher erfolgten Planungen der Export der Planungsübersicht nach Planungstyp, oder GuV- und Bilanzpositionen an. Auf dieser Grundlage können auch im Unternehmen die erforderlichen Abstimmungsgespräche zu den Planungsprämissen mit den verschiedenen Unternehmensbereichen geführt werden.
Die bereits geplanten Bilanz- und GuV-Positionen sind an der Markierung erkennbar, wenn man nach Auswahl des Planungstyps den Bereich Bilanz-/GuV-Position aufruft. Für das letzte, nun neu ergänzte Planjahr, sind noch keine Planwerte hinterlegt. Diese sind im Rahmen der Planfortschreibung zu vervollständigen.
Schritt 6: Berechnung und Prüfung der aktualisierten Unternehmensplanung
Sind alle Datenanpassungen vorgenommen, kann eine Berechnung der neuen Planung erfolgen.
Sofern fehlerhafte oder stark unplausible Eingaben in avestrategy® vorliegen, bricht das System die Berechnung ab und verweist im Berechnungsprotokoll auf den Fehler. Zur Erfassung von Planungsfehlern steht unter System – Tools – Diverses der „AVEdb Konsistenzcheck“ zur Verfügung. Dort ist einzugeben, wie viele fehlerhafte Objekte maximal pro Analysewert aufgezeigt werden sollen. Um die Auswertung überschaubar zu halten, ist zunächst eine geringe Anzahl von etwa zehn Verwaltungseinheiten zu empfehlen.
Im Konsistenzcheck werden beispielsweise folgende Unplausibilitäten erfasst:
- Vermögensgegenstände, bei denen die historischen AK/HK<0 sind
- Erfassung negativer Werte in den Objektstammdaten (Mietminderungen, Leerstandsausfall, Betriebskosten, Grundsteuern)
- Erfassung von Leerstandsausfällen, die höher als die Mieteinnahmen sind
- Nicht abrechenbare Betriebskosten oder Grundsteuern, die die kalten Betriebskosten überschreiten
- Wertvarianten, in denen der geplante Prozentsatz größer ist als 100 %
- Unplausibilitäten in Ergebnisdaten: Anzahl von Verwaltungseinheiten oder Flächen < 1
Nicht immer sind alle im Konsistenzcheck erfassten Unstimmigkeiten tatsächlich Fehler, die behoben werden müssen. Das Tool dient der schnellen Erfassung von möglichen Fehlern und gibt Hinweise zu „ungewöhnlichen“ Eingabewerten.
Wurde die Unternehmensplanung vollständig berechnet, können die Ergebnisse der Planung analysiert und natürlich auch für die Gremien entsprechend aufbereitet werden.
Dazu stehen den avestrategy®-Kunden unsere Berichte zur Wirtschaftsplanung seit unserer Version 2.60 zusätzlich und kostenfrei zur Verfügung. In diesem Berichtsordner werden die für den Wirtschaftsplan wesentlichen Einflussgrößen (z.B. Entwicklung der Mieteinnahmen oder geplante Investitionsmaßnahmen) und Ergebnisse (GuV, Bilanz, Liquiditätsentwicklung) übersichtlich zusammengefasst und schon druckformatiert aufbereitet.
Wir wünschen unseren avestrategy®-Kunden viel Erfolg beim Planen.
Ihre Ansprechpartner bei der BBT sind
Ihre avestrategy®-Projektleiter und
Sebastian Schneider (030) 260060
Wohnungsbau: Projektsteuerungsaufträge für Aspera technics.
Die zur BBT Group gehörende Aspera technics GmbH ist von der Zielconcept Real Estate GmbH mit der Projektsteuerung für zwei Wohnungsbauprojekte in den Berliner Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg beauftragt worden. Beide Projekte sind als Wohneigentumsmaßnahmen konzipiert.
--> In der Boyenstr. 39-40 (Mitte) entstehen in unmittelbarer Nähe des Bundesnachrichtendienstes (BND) auf insgesamt ca. 3.670 qm Wohnfläche 23 Eigentumswohnungen mit gehobenem Standard. Neben großzügigen Dachterrassen und einem Multifunktionsgarten ist im Erdgeschoss auch ein Wellnessbereich mit Schwimmbad geplant. In der Tiefgarage können fast allen Erwerbern Stellplätze angeboten werden.
Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2012 vorgesehen.
--> Das geplante Wohngebäude Swinemünder Str. 23 (Prenzlauer Berg) schließt eine städtebauliche Lücke im ehemaligen Mauerstreifen an der Bernauer Straße. Entlang des sogenannten Postenwegs, der nach Vorgaben des Gestaltungsbeirats den ehemaligen Grenzverlauf markieren wird, entstehen bei ca. 760 qm Gesamtwohnfläche fünf hochwertige Eigentumswohnungen mit jeweils 95 bis 240 qm. In dieser begehrten Innenstadtlage können alle Erwerber Stellplätze in der Tiefgarage nutzen.
Auch bei diesem Projekt ist der Baubeginn im Frühjahr 2012 geplant.
Ihr Ansprechpartner bei der Aspera technics GmbH ist
Herr Ingo Lindner (030) 26006230
Restrukturierungskonzept ermöglicht Umfinanzierung.
Nach mehr als zwei Jahren intensiver Arbeit ist es der Wohnungsgenossenschaft Wolfen eG (WGW) gelungen, das gesamte Kreditportfolio der Genossenschaft neu zu strukturieren und zum 30.09.2011 umzufinanzieren. Diesen Erfolg erreichte der Vorstand der WGW in Zusammenarbeit mit der BBT GmbH und dank der Unterstützung des Verbandes der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e.V. (vdwg). Als neuer Finanzierungspartner konnte ein Konsortium aus Deutsche Kreditbank AG und InvestitionsBank Sachsen-Anhalt gewonnen werden.
Die Umfinanzierung war erforderlich geworden, da die Altgläubiger aufgrund der Veränderung der geschäftspolitischen Ausrichtung bzw. der Übernahme durch den Finanzinvestor Lone Star den Kapitaldienst für die bestehenden Darlehen sukzessive weiter erhöhten. Hierdurch geriet die Genossenschaft in eine bedrohliche Situation.
Mithilfe eines objektkonkreten Restrukturierungskonzeptes konnten im Rahmen der Umfinanzierung Forderungsverzichte in Höhe von fast 25 Mio. € durchgesetzt werden. In Kombination mit einem günstigen Zinsniveau hat die WGW ihre Kreditbelastung nun deutlich reduziert – trotz der mit den neuen Finanzierern vereinbarten zügigen Darlehensrückführung.
Hiermit sind weitere Investitionen in die Bestände der Genossenschaft und die Fortführung des Stadtumbaus am Standort Bitterfeld-Wolfen gesichert.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Herr Sven Stüwe (030) 26006144
Trendwende in der Kraftfahrtversicherung.
In der Kraftfahrtversicherung vollzieht sich nach sieben Jahren eine Trendwende bei den Beiträgen. Seit 2005 sind die Beiträge durchschnittlich um 15 % gefallen, und allein im letzten Jahr haben die Kfz-Versicherer 1,5 Mrd. € Verlust erwirtschaftet. Damit stoßen immer mehr Unternehmen finanziell an ihre Grenze. So haben etwa die Direktversicherer Ladycar und Ineas im Sommer 2010 wegen zu knapp kalkulierter Beiträge das Geschäft eingestellt.
Hintergrund sind neben sinkenden Zinserträgen der Versicherer die erheblich gestiegenen Schadenaufwendungen aufgrund von Eis und Schnee, Brandstiftungen sowie Unwettern.
Um diesem Trend entgegen zu wirken, sollen die Tarife deutlich ansteigen. Besonders im Firmenflottenbereich wird die Zeichnungspolitik zudem restriktiver. So wurden vereinzelt sogar schon unterjährig einzelne, schadenbelastete Fahrzeuge aus Flottenverträgen herausgelöst.
Die Funk-BBT GmbH ist auch in dieser gewandelten Marktlage an Ihrer Seite, um Optimierungspotential zu prüfen oder angekündigte Sanierungen zu verhandeln.
Bei unserem Stückprämientarif für die Wohnungswirtschaft sind wir bereits mit den Versicherern im Gespräch.
Ihr Ansprechpartner bei der FUNK-GRUPPE ist
Olaf Mauga (030) 250092728
Neue avestrategy®-Schnittstelle zu ERP-System ZHaus.
Wir freuen uns, die Wohnungsbaugesellschaft WOBA Templin als neuen avestrategy®–Kunden begrüßen zu dürfen.
Die WOBA verwendet zur Verwaltung ihrer 1.842 eigenen sowie 373 fremdverwalteten Einheiten das ERP-System ZHAUS der Zülow-Software und Computer GmbH. Im Rahmen der avestrategy®–Einführung wird die BBT GmbH in Kooperation mit dem ERP-Dienstleister und der WOBA eine neue Schnittstelle zum Verwaltungssystem ZHAUS einrichten.
Die Schnittstelle ermöglicht die automatisierte Überleitung der relevanten Stamm- und Bewegungsdaten nach avestrategy® für die Unternehmensplanung, -steuerung sowie das unterjährige Controlling auf der Objekt- und Unternehmensebene.
Vor der Einführung von avestrategy® werden zunächst jedoch die Geschäftsprozesse „Kündigung/Wohnungsabnahme“ und „Vermietung“ analysiert und optimiert. Die Ergebnisse werden im Anschluss in das ebenfalls zu erstellende BBT-Managementhandbuch integriert. Erstmalig werden wir dabei eine Verknüpfung mit ausgewählten avestrategy®-Monatsberichten einrichten, sodass sich die Mitarbeiter der WOBA jederzeit per Mausklick über die laufende Entwicklung in den für sie relevanten Themenfeldern informieren können.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten.
Ihre Ansprechpartner bei der BBT sind
Christoph Bänsch (030) 26006 156
Christian Michaelis (030) 26006 205
Mit der BBT die Praxis studieren.
Sie möchten ein anspruchsvolles Studium direkt mit dem Einstieg in ein Unternehmen verbinden? Sie möchten zusätzlich zur Theorie praktische Erfahrungen - nah an Ihrem späteren Tätigkeitsbereich - sammeln, ohne sich über die Finanzierung Sorgen machen zu müssen?
Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse!
Die BBT GmbH sucht zum 1. Oktober 2012 eine Studentin / einen Studenten für den Studiengang BWL/Immobilienwirtschaft im Fachbereich Duales Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR).
Als Praxispartner verhelfen wir Ihnen zu einem der begehrten Studienplätze an der Hochschule und unterstützen Sie während der dreijährigen Ausbildungszeit bis zu Ihrem Bachelor of Arts-Abschluss (BA).
Aufgrund der Vielfalt unserer Geschäftsfelder und Produkte bieten sich Ihnen insbesondere während der dreimonatigen Praxisphasen zahlreiche gute Lern- und Einsatzmöglichkeiten. Sie bearbeiten selbstständig Projektaufgaben und lernen so Struktur und Arbeitsabläufe der jeweiligen Abteilung kennen.
Wenn Sie sicher sind, dass die Immobilienwirtschaft das Richtige für Sie ist und Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit suchen, bei der Sie die theoretischen Inhalte des Studiums in der Praxis umsetzen können, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.
Folgende Voraussetzungen sollten Sie dafür erfüllen:
- Abitur oder Fachabitur
- Gute Noten in Deutsch und Mathematik (nicht schlechter als „3“)
- Gute Englisch- und MS-Office-Kenntnisse
- Ein gutes Auffassungsvermögen, Kommunikations- und Teamfähigkeit
- Überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit
Wenn Sie unser Team verstärken möchten, zögern Sie nicht, Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen per Post oder E-Mail an das Sekretariat der Geschäftsführung, Frau Anja Vehn, zu senden.
Weitere Informationen zum Studium erhalten Sie unter:
http://www.hwr-berlin.de/fachbereich-duales–studium/studiengaenge/bwlimmobilienwirtschaft/
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Anja Vehn (030) 26006120
Mitarbeiterporträt: Dr. Claudia Wagner
Beratung funktioniert von Mensch zu Mensch. Neben dem Knowhow spielen auch die persönliche "Chemie" und das Vertrauen eine Rolle. Um diese menschliche Seite geht es uns, wenn wir Ihnen in unserem Newsletter jeweils einen BBT-Mitarbeiter näher vorstellen. Heute: Dr. Claudia Wagner.
Frau Dr. Wagner, seit wann sind Sie für die BBT GmbH tätig?
Ich arbeite seit August 2010 für die BBT als Consultant. Mein Aufgabenschwerpunkt liegt im Portfoliomanagement. Für diesen Bereich bin ich als Produktmanagerin verantwortlich. Zudem berate ich als Consultant neben wohnungswirtschaftlichen Kunden ebenso institutionelle Investoren zu Controlling-, Planungs- und Portfoliothemen.
Was haben Sie vorher gemacht?
Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung als Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bei der Alt & Kelber Immobiliengruppe absolviert. Da mich die Immobilienwirtschaft mit ihren vielen Facetten sehr interessierte, habe ich mich danach entschlossen, diese Fachrichtung durch ein betriebswirtschaftliches Studium in Leipzig weiter zu vertiefen. Wie der Zufall es wollte, bot sich mir nach dem Abschluss des Studiums die Möglichkeit, an der Universität in Leipzig am Institut für Immobilienmanagement als wissenschaftliche Mitarbeiterin zu arbeiten und eine Dissertation zum Thema „Immobilien-Risikomanagement“ zu schreiben. Eine für mich sehr spannende Zeit, an die ich mich sehr gern erinnere.
Was waren bisher Ihre größten Herausforderungen?
Für mich persönlich war sicher die Promotion eine meiner bisher größten Herausforderungen. Bei der BBT stellen insbesondere die Projekte eine besondere Herausforderung dar, bei denen für unterschiedlichste immobilienwirtschaftliche Fragen Fachkonzepte entwickelt und teilweise mit Hilfe spezieller Software umgesetzt werden.
So habe ich z.B. im letzten Jahr mittels einer Business Rules Software an der Entwicklung eines Modells bzw. Tools für die mietvertragsgenaue Planung von Immobilien mitgewirkt. Mit Hilfe dieses Tools kann der Kunde auf Knopfdruck schnell und flexibel veränderte Rahmenbedingungen für das Gewerbeimmobilienportfolio einspielen, Szenarien gegenüberstellen und auf dieser Basis die Planung für das Portfolio durchführen.
Was schätzen Sie besonders an Ihrer Arbeit?
Bei der BBT schätze ich insbesondere die Projektarbeit im Team. Hier kann jeder Mitarbeiter seine Erfahrungen und Kenntnisse beisteuern. Gerade dieses Miteinander von Kollegen, die unterschiedliche berufliche Hintergründe und verschiedene Sichtweisen in die Projekte einbringen, zeichnet ein gutes Beratungsunternehmen aus.
Wo liegen Ihre außerberuflichen Interessen?
Ich bin in einem kleinen Dorf in Thüringen groß geworden, das von Feldern, Wiesen und Wald umgeben ist. Ich liebe zwar das Großstadtleben, aber ich versuche, mich so oft es geht, in der Natur aufzuhalten, etwa beim Ski fahren, Joggen oder Fahrradfahren. Meine Wahlheimat Leipzig eignet sich hierfür ganz besonders, da es eine Vielzahl an Parks und Grünanlagen gibt, die sich von der Innenstadt aus in alle Himmelsrichtungen erstrecken. Zudem tanze ich leidenschaftlich gern. Neben den Standardtänzen gefällt mir besonders der Salsa.
Haben Sie schon Urlaubspläne?
Für Dezember ist ein kurzer Aufenthalt in Brasilien, in Rio de Janeiro geplant. Wenn in Deutschland eisige Temperaturen herrschen, freue ich mich auf einen Ausflug auf den Zuckerhut, auf lange Spaziergänge an der Copacabana und auf das Sambatanzen.
WBG Schneeberg setzt auf avestrategy®.
Die BBT GmbH freut sich, die Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg mbH (WBG) als neuen avestrategy®-Kunden gewonnen zu haben.
Das Controlling- und Planungssystem avestrategy® ermöglicht der WBG Schneeberg künftig die ganzheitliche Unternehmenssteuerung, da die Software die langfristige Unternehmensplanungsrechnung mit einem laufenden Controlling und einem unterjährigen Berichtswesen kombiniert.
Zur Datenüberleitung richten wir gemeinsam mit der WBG Schneeberg und der Aareon GmbH eine automatisierte Schnittstelle zwischen avestrategy® und dem ERP-System Wodis ein.
Die WBG Schneeberg bewirtschaftet ca. 2.500 Wohnungen im eigenen Bestand und verwaltet weitere rund 200 Fremdeinheiten.
Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der WBG Schneeberg.
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Carolin Ritschel (030) 260060
Strategietage für die Immobilienwirtschaft.
Am 15. und 16.09.2011 fanden im Kloster Eberbach in Eltville am Rhein die "Strategietage für die Immobilienwirtschaft" der wowiconsult GmbH statt.
Das Unternehmen stellte unter anderem das Leistungsspektrum der Software analysSuite vor und verdeutlichte die technische Erfassung von Wohnungs– und Objektbeständen anhand anschaulicher Praxisbeispiele.
In einem Workshop wurde das Bestandsmanagement mit analysSuite anschließend vertieft.
Das historische Ambiente der Klosteranlage gab der Veranstaltung einen beeindruckenden Rahmen, und eine Weinprobe im Hessischen Staatsweingut Kloster Eberbach rundete das Programm ab.
Da die Verarbeitung von technischen Bestandsdaten von wesentlicher Bedeutung für den Planungs- und Portfoliomanagementprozess ist, freuen wir uns, den gemeinsamen Kunden der BBT GmbH und der wowiconsult GmbH im kommenden Jahr eine Schnittstelle zwischen analysSuite und avestrategy® anbieten zu können.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Johannes Jakobsmeyer (030) 26006122
Kurzbericht vom CalCon Forum 2011.
Das diesjährige CalCon Forum der CalCon Deutschland AG fand am 14. und 15. September 2011 in München statt.
Der erste Veranstaltungstag stand ganz unter dem Motto Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement. Experten aus verschiedensten Branchen, u. a. der Immobilienwirtschaft und der Bauphysik, referierten über den Bedeutungsgewinn des nachhaltigen Bauens in den letzten Jahren. Ausführlich wurde die Notwendigkeit erläutert, soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeitsaspekte im Lebenszyklus der Immobilien zu berücksichtigen. Die BBT GmbH war als Kooperationspartner der CalCon Deutschland AG mit einem Kurzbeitrag über „Nachhaltigkeitskriterien im Portfoliomanagement“ vertreten.
Am zweiten Veranstaltungstag stand das Thema Geschäftsprozessmanagement auf dem Programm. Hier wurde insbesondere deutlich, dass die prozessuale und technische Integration von IT-Lösungen im Unternehmen voraussetzt, dass Unternehmensprozesse offengelegt werden. Zudem muss das Bewusstsein vorhanden sein bzw. geschaffen werden, an welcher Stelle und in welchem Umfang Software sinnvoll eingesetzt werden kann.
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Dr. Claudia Wagner (030) 26006214
Studium fertig: Jetzt geht's richtig los.
Überwiegend finden Sie hier im Newsletter Informationen zu aktuellen Projekten der BBT GmbH. Ergänzend dazu möchten wir an dieser Stelle über unser ganz persönliches sechssemestriges Projekt berichten. Wir, das sind die BBT-Mitarbeiter Karoline Glawe und Christoph Bänsch. Vor kurzem haben wir unser duales Studium der Immobilienwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin erfolgreich abgeschlossen und stellen uns nun gespannt den neuen beruflichen Herausforderungen.
Viel Arbeit - viel Spaß
Nach einem spannenden Studienbeginn Anfang Oktober 2008 wechselten wir im Dreimonatsrhythmus unseren Einsatzort; vom Hörsaal in's BBT-Büro und wieder zurück. Schneller als gedacht verflog dabei die Zeit zwischen dem Pauken für Module wie Finanzbuchführung, Immobilien-Controlling oder Bauinvestition und den abwechslungsreichen Praxiseinsätzen in den verschiedenen Bereichen der BBT. Trotz der nicht selten stressigen Tage und Wochen blieb sogar noch Zeit, um uns das Studium mit einer einwöchigen Studienfahrt nach London zu versüßen.
Kaum hatten wir die mündliche Prüfung im 5. Semester erfolgreich bestanden, wartete schon die nächste große Aufgabe auf uns. Es galt, das Thema der Abschlussarbeit festzulegen. Da der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft viel Raum für individuelle Fragestellungen bietet, fanden sich hier schnell zwei geeignete Themen:
- „Seniorengerechter Wohnungsneubau als Reaktion auf den demografischen Wandel – Altersarmut und Rendite, ein Widerspruch?“ (Karoline Glawe)
- „Identifizierung eines Zielgruppenbestandes „Seniorenfreundliches Wohnen“ auf Grundlage einer Portfolioanalyse am Beispiel eines ostdeutschen Wohnungsunternehmens“ (Christoph Bänsch)
…lauteten die Themen, die uns nun tage- und manchmal auch nächtelang beschäftigten.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Kollegen, die immer mit einem offenen Ohr für unsere Fragen und Probleme zur Verfügung standen und damit zu einem erfolgreichen Projektabschluss beigetragen haben.
Die Doppelstrategie Studium und Praxis ist aufgegangen!
Besonders froh sind wir darüber, auch nach dem Studium weiter bei der BBT tätig sein zu dürfen und unsere ersten Berufserfahrungen in den Bereichen Real Estate Consulting & Research sowie im Stab der BBT zu sammeln.
Auch im kommenden Jahr möchte die BBT einer engagierten, jungen Persönlichkeit ein duales Studium der Immobilienwirtschaft ermöglichen. Aus unserer Sicht können wir das Studium jedem empfehlen, der an der Verknüpfung des theoretisch erworbenen Wissens mit der konkreten Unternehmenspraxis bereits während seiner Ausbildungszeit interessiert ist. Neben dem hohen Praxisbezug sind auch die guten Karrierechancen sowie eine angemessene Vergütung im Studium überzeugende Argumente.
Weitere Informationen zum dualen Studium finden Sie unter:
(Artikel „Mit der BBT die Praxis studieren“)
Die letzten drei Jahre waren eine tolle Zeit. Nun blicken wir gespannt in eine ereignisreiche Zukunft und freuen uns auf interessante Projekte mit Ihnen.
Ihre Ansprechpartner bei der BBT sind
Karoline Glawe (030) 26006154
Christoph Bänsch (030) 26006156
Wernigerode - die "bunte Stadt am Harz".
Anlässlich einer Tagung war ich Anfang Oktober in Wernigerode. Natürlich hatte ich als Kind mit meinen Eltern Wernigerode schon besucht. Und natürlich wusste ich - theoretisch -, dass die „bunte Stadt am Harz“ eine touristische Attraktion ist. Aber etwas zu wissen oder es mit eigenen Augen zu sehen, sind häufig zwei verschiedene Dinge.
Die Schönheit der Altstadt, das Flair, der Blick auf das Schloss – und das alles bei schönstem Herbstwetter - haben mich dann doch überrascht. So packte ich diesmal umso lieber meine Laufschuhe aus, um abseits vom Tagungsalltag bei einem Training die Schönheiten von Stadt und Landschaft auf mich wirken zu lassen.
Tradition, Industrie & Tourismus
Wernigerode wurde bereits vor fast 900 Jahren urkundlich erwähnt. Im Jahr 2004 feierte die Stadt das Jubiläum der Verleihung des Stadtrechts vor 775 Jahren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte in Wernigerode die industrielle Entwicklung ein, unter anderem mit Maschinen- und Werkzeugbau, Elektromotoren, pharmazeutischen Produkten, Schokolade, Schreibwaren, Baustoffen. Dies führte zu einem wesentlichen Aufschwung der Stadt als Wirtschaftsstandort und Tourismuszentrum.
Der Stadtkern besteht zum großen Teil aus niedersächsischen Fachwerkhäusern. Das Schloss, erbaut auf den Grundmauern der alten Burg, thront markant über der Stadt. Berühmt ist natürlich das Rathaus, bereits im 13. Jahrhundert als Spiel- und Gerichtshaus erbaut und damit auch Stätte mittelalterlicher Vergnügung mit Tanz und Gauklerspielen sowie für Hochzeitsfeiern - für die es übrigens noch immer ein beliebter Ort ist. Sein heutiges Aussehen erhielt der Rathausbau Mitte des 16. Jahrhunderts. Er gilt als eines der schönsten Rathäuser Europas.
Ein Nachmittag reicht definitiv nicht aus, um die Stadt zu entdecken. Und so habe ich mir vorgenommen, bei Gelegenheit einmal ganz undienstlich nach Wernigerode zu fahren, um all die Schönheiten nicht nur im Schnelldurchlauf zu sehen: den Wohltäterbrunnen, den Westerntorturm, die Stadtmauer und die wunderschönen Häuser, egal ob das älteste, das kleinste oder das schiefe Haus. Und vor allem auch, um die Umgebung zu erlaufen oder zu erwandern.
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Ester Meissner (030) 26006220
Mehr avestrategy® bei der WIRO Rostock.
Die WIRO - Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH - hat sich Ende 2010 entschieden, neben dem Darlehens- und Beleihungsmanagement, auch das Modul Portfoliomanagement der BBT-Software avestrategy® zu nutzen.
Das bestehende Portfoliobewertungs- und Scoringmodell der WIRO wurde in diesem Zusammenhang im Februar 2011 in das System avestrategy® überführt.
Die Datenerhebung und –erfassung erfolgt weiterhin in bewährter Form im Vorsystem. Per automatischer Schnittstelle werden die Portfoliodaten nach avestrategy® übertragen.
Nach den technischen Vorbereitungen wurden im Sommer 2011 die Mitarbeiter geschult, sodass die Analyse- sowie Strategieinstrumente nun vollumfänglich genutzt werden können.
Wir werden die WIRO Rostock auch in Zukunft bei der strategischen Ausrichtung begleiten.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Johannes Jakobsmeyer (030) 26006122
Wodis Sigma Forum 2011: Infos & Austausch.
Unter dem Motto „partnerschaftlich - sicher - innovativ“ findet am 24. November 2011 das diesjährige Wodis Sigma Forum der Aareon AG im RuhrCongress Bochum statt.
Auch die BBT GmbH wird dort im Rahmen der Fachausstellung wieder vertreten sein.
Wir würden uns freuen, Sie persönlich an unserem Stand Nr. 5 begrüßen zu dürfen, Ihnen die neuesten Entwicklungen in avestrategy® vorzustellen und uns mit Ihnen rund um die Themen Controlling und Portfoliomanagement auszutauschen.
Besuchen Sie uns in Bochum!
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Ester Meissner (030) 26006220
Innovativ: Mystery Shopping wird noch besser.
Ein Interview mit dem BBT-Produktmanager Christian Michaelis.
Herr Michaelis, Mystery Shopping ist ja geradezu ein Klassiker unter den Beratungsprodukten der BBT GmbH…
Ja, das stimmt. Wir haben Mystery Shopping zur Qualitätsbestimmung der operativen Vermietung im Jahre 2005 entwickelt und seither bei fast 50 Wohnungsunternehmen eingesetzt.
Trotz dieses Erfolgs haben Sie an dem Produkt vor kurzem mehrere Änderungen vorgenommen. Warum?
Stillstand bedeutet Rückschritt - das gilt auch für Mystery Shopping. Zum einen wandeln sich die Rahmenbedingungen, unter denen Vermietung heute stattfindet – Stichwort Neue Medien. Zum anderen kommen unsere umfassenden Erfahrungen aus den vergangenen knapp 50 Mystery Shopping-Projekten hinzu. Beides gilt es zu berücksichtigen. Unser Ziel war und ist es, die Produktqualität von Mystery Shopping zu erhöhen, um den Nutzen für unsere Kunden weiter steigern zu können.
Was sind die wichtigsten Änderungen?
Inhaltlich haben wir unsere Bewertungsindikatoren noch stärker auf den Prozessverlauf hin ausgerichtet, sodass aus den Mystery Shopping-Ergebnissen auch Rückschlüsse auf die Qualität des Vermietungsprozesses gezogen werden können. Damit tragen wir unseren Erfahrungen aus zahlreichen Organisations- und Prozessanalysen Rechnung.
Außerdem haben wir den Bewertungsbereich „Vertriebsorientierung“ um zusätzliche Kriterien und Merkmale ergänzt, sodass hier noch detailliertere Erkenntnisse gewonnen werden. Unternehmen, die bereits die Vermietungssoftware immoblue+ nutzen, erhalten darüber hinaus ein qualifiziertes Feedback über deren Wirkungsgrad. Zu diesen Änderungen haben uns die häufig hinsichtlich der Vertriebsorientierung nicht zufriedenstellenden Ergebnisse aus den bisherigen Mystery Shopping-Projekten veranlasst.
Ferner wurde die Erhebungsmethodik weiter verfeinert: So verwenden unsere Mystery Shopper nun einen detaillierten Fragebogen, mit dessen Hilfe insbesondere die kommunikativen, sozialen und fachlichen Kompetenzen der Mitarbeiter während des Interessentenkontakts präzise bestimmt werden können. Bei der Entwicklung des Fragebogens haben wir auf unsere Erfahrungen im Rahmen der in den vergangenen Jahren durchgeführten Bewohnerbefragungen zurück gegriffen.
Und schließlich haben wir die Darstellungsform der Ergebnisse erweitert: Ergänzend zu unseren qualitativen Bewertungen können unsere Kunden ab sofort auf die sogenannten Erlebnisberichte unserer Tester zurückgreifen. Diese enthalten – subjektiv und ungeschminkt – die Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke unserer Probemieter im Rahmen ihrer Vermietungstestläufe. Die Unternehmen gewinnen dadurch ein belastbares, authentisches Bild ihrer operativen Vermietung aus Kundensicht.
Sind angesichts dieser umfassenden Änderungen zukünftige Mystery Shopping-Projekte mit den bisherigen Analysen vergleichbar?
Selbstverständlich ist die Kompatibilität und damit die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zwischen den beiden Mystery Shopping-Versionen sichergestellt.
Gegenwärtig führen wir für ein Unternehmen eine Fortschreibung der Mystery Shopping-Ergebnisse aus dem Jahre 2005 als Re-Test durch, inklusive aller zwischenzeitlich eingeführten Neuerungen. Wir werden darüber in einer der kommenden Ausgaben berichten.
Zudem sollte nicht vergessen werden, dass die Kernidee des Mystery Shoppings und dessen wesentliche Bestandteile ja unverändert in die neue Version übernommen wurden: Geschulte Tester mit individuell abgestimmten Nachfragerbiografien führen authentische Vermietungstestläufe bei Wohnungsunternehmen durch. Sie halten ihre Anmieterfahrungen mit Hilfe des Fragebogens und – sofern gewünscht – auch in Form von Erlebnisberichten fest. Wir transformieren anschließend diese qualitativen Ergebnisse in quantifizierbare Kennziffern, sodass die Qualität der operativen Vermietung messbar und nachvollziehbar wird.
Also kein radikaler Schnitt?
Vielmehr ein Bündel an inhaltlichen und methodischen Weiterentwicklungen, durch das das Produkt Mystery Shopping weiter an Aussagekraft gewinnt.
Man könnte auch sagen: Gutes wird noch besser.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Christian Michaelis (030) 26006205
Studenten fit mit avestrategy®.
Ungewöhnlich für Studenten – an einem Samstag – fand am 22.10.2011 ein Tagesseminar zum Thema Ganzheitliches Immobilienportfolio-Management mit avestrategy® an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt statt. BBT-Geschäftsführer Henri Lüdeke, seit Jahren in der Nachwuchsförderung und –bildung unterwegs, begeisterte die Studenten mit einem mitreißenden Vortrag und live-Präsentationen in avestrategy®.
Ziele der Veranstaltung waren die Vermittlung von ganzheitlichen Herangehensweisen bei den komplexen Portfoliofragestellungen in den Wohnungsunternehmen sowie die Steigerung der Bekanntheit von BBT und avestrategy® bei dem etwaigen zukünftigen Kunden-/Nutzerkreis.
Insbesondere das Zusammenwirken von ERP-Datenbasis, Objektqualitäten, Kennzahlen und Darlehensbeständen sowie die Notwendigkeit, sich intensiv und systematisch mit Marktentwicklungen auseinander zu setzen, konnten anschaulich demonstriert werden.
Zum Abschluss gab Henri Lüdeke Ausblicke auf das neue avestrategy® BI – die Business Intelligence Lösung für die unternehmerische Wohnungswirtschaft, welche auch allen Kunden und Interessierten auf dem am 15.11.2011 statt findenden avestrategy®-Anwenderforum in Berlin präsentiert werden wird.
Im Ergebnis der Veranstaltung wurde deutlich, dass Portfoliomanagement detaillreich und keineswegs trivial ist. Die Visualisierung von Zusammenhängen und Unausgewogenheiten ist ein Muss. Flexibilität ist für eigene Analysen wichtig. Andererseits sind die bereits in die Software eingebaute immobilienwirtschaftliche und Marktlogik entscheidende Erfolgsfaktoren.
Das strukturierte Vorgehen mit Unterstützung Markt führender Software (avestrategy®) unterscheide die Profis vom Mittelmaß.
Wir danken Herrn Prof. Staiber für seine tolle Unterstützung und wünschen den Studenten viel Erfolg auf ihrem Weg.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Henri Lüdeke (030) 26006120



















