Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
wir sind wieder auf der Zielgeraden. In einer Woche beginnt das IV. Quartal 2011, also alles startklar für den Endspurt. Den Auftakt macht die Expo in München. Für die Immobilienwirtschaft steigen aktuell die Trendbarometer, allerdings entwickeln sich auch die Kosten. Vergleicht man die Wohnungsmärkte, gibt es selbst bei gleichen Qualitätsstufen für die Makrolage einerseits weiter wachsende Unterschiede, andererseits Aufholjagden was die Mieten angeht. Werttreiber funktionieren in Abhängigkeit von Makro- und Mikrolage sehr unterschiedlich, teilweise mit divergierender Richtung. Nur eine intensive Marktbeobachtung auch für scheinbar homogene Bestände erhöht die Entscheidungssicherheit für die Justierung der Steuerungsparameter in der Immobilienwirtschaft und insbesondere für die Modellierung der Investitionspolitik. Also schon heute an die Weihnachtsgeschenke denken, denn in drei Monaten ist es soweit.
In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen
Ihr
Andreas Grunow
Leiter Real Estate Consulting & Research
Neuer avestrategy®-Kunde in Delitzsch.
Wir freuen uns sehr, die Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch mbH (WGD) seit September 2011 im Kreis der avestrategy®-Kunden begrüßen zu dürfen. Die WGD wird künftig avestrategy® für ihre Unternehmensplanung, -steuerung sowie das unterjährige Controlling nutzen.
Das sächsische Wohnungsunternehmen betreut derzeit rund 2.800 gesellschaftseigene und fremde Wohnungen im gesamten Stadtgebiet von Delitzsch und ist damit der größte Vermieter der Stadt. Delitzsch liegt im Wirtschaftsdreieck Leipzig–Halle–Bitterfeld-Wolfen im Landkreis Nordsachsen.
Trotz der geographisch günstigen Lage stand und steht jedoch auch die WGD vor der Aufgabe, sich den Herausforderungen des demographischen Wandels zu stellen. Dazu gehört unter anderem, die langfristige Unternehmensplanung und -strategie mittels geeigneter Software an sich verändernde Marktbedingungen anpassen zu können. Daher entschied sich die WGD für die Einführung der BBT-Software avestrategy®.
Aktuell wird die Schnittschnelle zwischen avestrategy® und dem von der WGD genutzten ERP-System GES eingerichtet. Sie dient der automatisierten Überleitung der Daten des Basisjahres und einer effizienten Gestaltung des laufenden Controllingprozesses auf Unternehmens- und Objektebene.
Im Rahmen der Zusammenarbeit entwickelt die BBT GmbH mit der WGD als Pilotkunden darüber hinaus das avestrategy®-Zusatzmodul „Kosten- und Leistungsrechnung“. Dieses soll zukünftig auch anderen Anwendern von avestrategy® zur Verfügung stehen.
Wir freuen uns auf eine konstruktive und spannende Projektarbeit mit der WGD.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Sebastian Schneider (030) 260060
Jetzt serienmäßig: wowi c/s-avestrategy®-Arbeitskreis.
Am 01. September 2011 wurde von der BBT GmbH gemeinsam mit der ESS AG der erste überregionale Arbeitskreis für unsere gemeinsamen Kunden durchgeführt. Neben den avestrategy®-Produktmanagern der BBT GmbH sowie den Geschäftsstellen- und Entwicklungsleitern der ESS AG folgten der Einladung nach Berlin avestrategy®-Anwender aus insgesamt neun Wohnungsunternehmen aus ganz Deutschland - von Neumünster über Prenzlau bis Karlsruhe.
In dem Arbeitskreis wurden sowohl der aktuelle Stand der Schnittstelle von wowi c/s zu avestrategy® als auch die Innovationen der BBT- und der ESS-Entwickler vorgestellt. Besonders im Fokus standen die erweiterten Funktionen der Schnittstelle für die Nutzung monatlicher Ist-Daten auf Ebene der Nutzungseinheiten und Mietverträge. Damit können auch die wowi c/s-avestrategy®-Anwender zukünftig ein deutlich aussagefähigeres Berichtswesen sowie die vorhandenen Funktionalitäten in avestrategy® nutzen.
Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmer intensiv über die Themen Unternehmensplanung und Controlling aus. Der Arbeitskreis wowi c/s und avestrategy® soll künftig einmal jährlich stattfinden, um so zeitnah über die Entwicklung der Schnittstelle zwischen beiden Softwarelösungen zu informieren und gezielt auf die speziellen Fragen und Anforderungen unserer Kunden eingehen zu können.
Wir bedanken uns herzlich bei der Baugenossenschaft IDEAL für die Unterstützung bei der Organisation des Arbeitskreises und die Möglichkeit, die Sitzungsräume zu nutzen.
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Ester Meissner (030) 26006220
BBT - Immer in Bewegung.
Es ist mittlerweile bekannt, dass die BBT GmbH sich an Firmenläufen, Halbmarathons und Marathons beteiligt. Doch für das Consulting & Research-Team der BBT darf es durchaus noch ein bisschen mehr Sport, Schweiß und Teamgeist sein, und so wurde eine gemeinsame Fahrradtour im Umland von Berlin geplant.
Am 06. September 2011, dem einzigen sonnigen Tag der Woche, begab sich das CR-Team auf Tour: Zunächst mit der Bahn nach Jüterbog, wo erst einmal eine kurze Stadtrundfahrt auf dem Programm stand. Anschließend ging es auf die Flaeming-Skate. Zum Eingewöhnen starteten wir mit einer kleinen Runde von etwa 10 km auf dem Rundkurs RK3. Der erste Zwischenstopp zum Essen wurde in Kloster Zinna eingelegt. Danach waren wir etwas mutiger und befuhren für die nächsten rund 10 km den anspruchsvolleren RK1 in Richtung Luckenwalde, um sodann noch den gut 12 km langen Rundkurs RK2 zu absolvieren. In Kolzenburg legten wir einen Kuchenstopp ein und machten uns anschließend auf den Rückweg. Der hatte es in sich: Ordentlicher Gegenwind und einige kräftige Steigungen verlangten uns zum Abschluss noch einmal alle Kräfte ab.
Geplant hatten wir eigentlich eine Tour mit insgesamt 25 km. Am Ende waren es tatsächlich rund 50 km, die wir geradelt sind. Denn so ist das eben bei der BBT – in der Durchführungsphase fällt plötzlich Jedem noch etwas ein, das unbedingt beachtet und "eingearbeitet" werden muss - und so laufen wir gemeinsam zur Höchstform auf.
Eine Fahrradtour fürs nächste Jahr ist bereits verabredet - mal sehen, womit wir uns dann selbst überraschen.
Franziska Austen, BBT GmbH
Remscheid - traditionsreiche Werkzeugstadt.
Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit einem Remscheider Wohnungsunternehmen hatte ich bereits mehrmals die Möglichkeit, Remscheid zu besuchen - eine kleine Industriestadt in Nordrhein-Westfalen, im Herzen des Bergischen Landes.
Während Remscheid in der Vergangenheit besonders durch seine weltweit verkauften Werkzeuge bekannt war, ist es heute ein Geheimtipp besonders für Geschichtsinteressierte, die dies mit einer schönen Landschaft verbinden möchten.
Remscheid zeichnet sich nicht nur durch seine zahlreichen Museen, wie z. B. das Deutsche Werkzeug-Museum, das Röntgen-Museum und das Tuchmacher-Museum, aus. Es begeistert auch Naturfreunde durch seine vielen Talsperren, Rad- und Wanderwege sowie einige Nordic Walking- und Laufstrecken, von deren Trainingsqualitäten ich mich bei meinem letzten Aufenthalt auch persönlich überzeugen konnte.
Ein echtes Highlight ist der Naturpark, der rund um Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke, die 107 m hohe Müngstener Brücke, angelegt wurde. Über die Brücke verläuft die Bahnstrecke zwischen Remscheid und Solingen.
Doch auch die Remscheider Innenstadt ist durchaus einen Besuch wert. Sie ist geprägt durch das 1906 erbaute Rathaus sowie die Statue des Bergischen Löwen auf dem Theodor-Heuss-Platz. Diejenigen, die lieber shoppen möchten, erwartet das Allee-Center direkt gegenüber dem Rathaus.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Christoph Bänsch (030) 26006156
Wachsendes Risiko von Elementarschäden.
Die Auswirkungen des Einflusses des Menschen auf die Erde und der damit eintretende Klimawandel und dessen Folgen wurde im Zuge des IPCC-Berichtes der Vereinten Nationen bereits im Jahr 2007 eingehend untersucht.
Nun wurde das Thema im Zuge einer Kooperation des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) der Freien Universität Berlin und der Universität Köln erstmals für Deutschland in einer dreijährigen Arbeit wissenschaftlich erforscht. Das Ergebnis der Forscher: In den kommenden Jahrzehnten ist immer häufiger mit immer heftigeren Wetterextremen zu rechnen.
Blickt man in die Vergangenheit, so lässt sich dies bereits feststellen: Der Wintersturm Kyrill im Jahr 2007 kostete die Versicherungsbranche 2,4 Mrd. €, im Jahr 2010 wurden für vergleichbare Schäden bereits knapp 8 Mrd. € aufgewendet.
Eine andere Zahl: Im Jahr 2010 betrug der Schadenaufwand für Überschwemmungen und Starkregen in der Sparte Wohngebäudeversicherung 70 %, im Jahr 2003 waren es noch 30 %. Zu beachten ist, dass hier nur die versicherten Schäden berücksichtigt wurden.
Trotz dieser Zahlen liegt die Versicherungsdichte für das Risiko Elementarschäden (unter anderem sind hier grundsätzlich Überschwemmungen und Hochwasser mitversichert) in Deutschland lediglich bei unter 30 %. Und dies obwohl laut des vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft entwickelten ZÜRS-Programmes (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen) sogar 98,50 % der Gebäude versicherbar sind.
Die in Deutschland viel diskutierte Versicherungspflicht für Hausbesitzer wird von der Branche sowie der Bundesregierung abgelehnt. Auch auf EU-Ebene fand sich bisher keine Mehrheit, verfassungsrechtliche Bedenken sprachen stets dagegen. Eine im Jahr 2009 gestartete Aufklärungskampagne, welche das Bundesland Bayern gemeinsam mit der Versicherungsbranche initiierte, erbrachte ebenfalls nur mäßigen Erfolg.
Trotz alledem raten wir Haus- und Immobilienbesitzern dringend, sich eingehender mit dem Thema „Versicherung von Elementarschäden“ zu befassen. Denn ist erst einmal ein größerer Elementarschaden eingetreten, agieren Versicherer bei Zeichnung dieses Risikos zumeist sehr restriktiv.
In unserer Funk-Immobilien-Police wird diese Absicherung standardmäßig mit angeboten.
Gern stehen wir Ihnen für eine Diskussion zur Verfügung.
Olaf Mauga
FUNK-GRUPPE, Kundenberatung Berlin
Tel. 030 / 250092-728
o.mauga@funk-gruppe.de
Round Table: Umgang mit Naturgewalten.
Der „Umgang mit Naturgewalten“ war in diesem Jahr Thema des alljährlichen Round-Tables, zu welchem Funk-BBT GmbH Geschäftsführerin Christine Seiler wieder ihre Kunden aus der Immobilienbranche geladen hatte. Neu war der Veranstaltungsort, die Vorträge fanden in diesem Jahr im historischen Kuppelsaal der Eventlocation „Neue Mälzerei“ statt.
Nach einem Bericht der Gastgeberin über die Auswirkungen von Naturkatastrophen mit besonderem Blick auf die Versicherungsbranche, referierte Kristin Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst in ihrem „Klimareport Berlin Brandenburg“ über die lokal spürbaren Auswirkungen von Naturgefahren. Ihr Fazit: Die Problematik betrifft früher oder später jeden von uns.
Mit den Folgen einer Katastrophe beschäftigte sich im Anschluss sehr anschaulich Tobias Walter von Crawford & Company. Er sensibilisierte seine Zuhörer, das Thema auch in Deutschland zu betrachten und vor allem, vorbereitet zu sein.
Nach einer Kaffeepause, welche bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse der Neuen Mälzerei eingenommen wurde und für regen Austausch unter den Gästen sorgte, gab Henri Lüdeke, Geschäftsführer der BBT GmbH, Einblick in das „Portfoliomanagement und Bewertung von Elementarrisiken“ und betonte dabei u.a. die Bedeutung der Transparenz bei einer Elementargefährdungslage.
Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Prof. Dr. Christoph Eipper, Geschäftsführer der UMR Gesellschaft für Umweltmanagement und Risikoservice GmbH mit seinem lebendigen Vortrag zur „Industriellen Standortwahl zwischen Natur und Planungsrisiko“.
Das anschließende gemeinsame Mittagessen vor dem Elysium der Neuen Mälzerei bildete dann den kulinarischen Abschluss der Veranstaltung. Gäste und Gastgeber waren sich abschließend einig: „Eine wirklich gelungene und informative Veranstaltung! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.“
Ihre FUNK-GRUPPE
Mobile Datenerfassung in der Wohnungswirtschaft.
Die Unternehmen der Wohnungswirtschaft wandeln sich zunehmend von Bestandsverwaltern zu kundenorientierten Servicedienstleistern.
Leistungsstarke, effiziente und kundenfreundliche Geschäftsprozesse bilden hierfür die Voraussetzung. Dazu gehören etwa die regelmäßige Überprüfung und gegebenenfalls Neugestaltung von Prozessabfolgen, eine fortgesetzte Automatisierung von Einzelschritten und auch die mobile Anbindung von Mitarbeitern bei Außendiensttätigkeiten.
Letzteres bietet beispielsweise Hausmeistern oder Technikern die Möglichkeit, nach erfolgter Begutachtung von gemeldeten Mängeln entsprechende Reparaturaufträge direkt vor Ort auszulösen. Zeitraubende Wege zurück zum Büroarbeitsplatz oder eine nachträgliche Übertragung handschriftlicher Notizen in das ERP-System sind nicht mehr erforderlich.
Die steigende Anzahl an mobil angebundenen Mitarbeitern und die damit einhergehende Übertragung vertraulicher und sensibler Daten stellt die Unternehmen jedoch vor neue Herausforderungen in Bezug auf die IT-Sicherheit. Eine Lösung hierfür bieten verschlüsselte Verbindungen über VPN-Tunnel. Diese erlauben eine sichere Einwahl in das ERP-System. Die Kommunikation innerhalb dieses virtuellen Intranetzes kann von Dritten nicht mitgelesen werden.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Christian Michaelis (030) 26006205
Mitarbeiterporträt: Andreas Grunow
Beratung funktioniert von Mensch zu Mensch. Neben dem Know-how spielen auch die persönliche "Chemie" und das Vertrauen eine Rolle. Um diese menschliche Seite geht es uns, wenn wir Ihnen in unserem Newsletter jeweils einen BBT-Mitarbeiter näher vorstellen.
Herr Grunow, erzählen Sie uns ein bisschen über Ihren Arbeitsalltag. Seit wann sind Sie für die BBT GmbH tätig?
Seit dem 1. Dezember 2002 leite ich das Team "Betriebswirtschaftliche Beratung", den jetzigen Bereich Real Estate Consulting & Research bei der BBT. Dazu gehört auch die Verantwortung für avestrategy®. Einen Arbeitsalltag suche ich bei uns bisher zum Glück vergeblich, denn Flexibiliät im Denken und Handeln sind für mich Vorraussetzung für die tägliche Arbeit.
Bei welchen Anliegen sollten sich Wohnungsunternehmen an Sie wenden?
Immer dann, wenn sie eine nachhaltige Lösung suchen. Wir finden in jedem Fall einen Weg - wenn nicht in unserem Team, dann zusammen mit den Kollegen. Auf unseren integrativen 360-Grad-Ansatz bei der Beratung für die Immobilien- und insbesondere die Wohnungswirtschaft bin ich stolz.
Wenn Sie auf Ihre bisherige Tätigkeit als Consultant zurückblicken: Gibt es ein Projekt, das Ihnen besonders - positiv oder negativ - in Erinnerung geblieben ist?
Für mich bis heute menschlich und persönlich wichtige Erfahrungen habe ich in einem interdisziplinären Projekt bei der Kommunalen Wohnungswirtschaft, KOWO, in Erfurt gesammelt. Bei der KOWO lief das Gesamtprojekt unter dem Namen "Fitnessprogramm" und umfasste die vollständige Restrukturierung des Unternehmens.
Welchen Anspruch stellen Sie an sich als Consultant?
Was ich mache, muss überzeugen.
Was schätzen Sie besonders an Ihrer Arbeit, was gefällt Ihnen nicht so gut?
Ich bin glücklich, extern und intern mit Menschen zusammenarbeiten zu dürfen, die in der Sache denken und über den Tellerrand schauen. Unbeweglichkeit ist nur bei Immobilien eine Tugend.
Lassen Sie uns einen Blick in die Zukunft werfen und verraten Sie uns Ihre Vision vom Wohnen im Jahre 2020.
Wohnen wird sich verstärkt weiter zu einem Konsumprodukt hin entwickeln. Das heißt, Nachfrage und Angebot werden sich zunehmend diversifizieren. In der Wohnungswirtschaft wird die zielgerichtete Steuerung von Kosten- und Nutzenfaktoren weiter an Bedeutung gewinnen. Beide Faktoren werden sich in differenzierten Mieten widerspiegeln. Die größte Aufgabe mindestens bis 2020 wird die bedarfsorientierte Entwicklung des Bestandes sein. Für die Bevölkerung wird das Wohnen durch Energiesparmaßnahmen und intelligente Wohntechnik technisiert.
Wo und wie wohnen Sie selbst?
Ich bin in die Fußstapfen meiner Urururgroßeltern getreten und lebe jetzt wieder in Lichtenrade, einem südlichen Außenbezirk von Berlin, der in den 20er Jahren eingemeindet wurde. Meine Vorfahren liefen wahrscheinlich dort, wo ich heute auf Feldern jogge, dem Pflug hinterher oder mussten die Landschaft erst urbar machen.
Und wie werden Sie im Jahre 2020 wohnen?
Meine Kinder werden dann noch zur Schule gehen und wir werden unserem Haus bis dahin wohl die Treue halten.
Was schätzen Sie an Berlin besonders und was würden Sie gerne ändern?
Theoretisch bräuchte ich gar nicht in den Urlaub zu fahren, denn außer Meer und Bergen habe ich hier in Berlin alles vor der Haustür, wenn man das als "Außenbezirkler" so sagen darf. Was ich mir wünsche: Mehr Mut, Kreativität und Entscheidungsfreude für die Entwicklung von Berlin, mehr Investitionen in die Bildung von der Kita bis zur Hochschule.
Wo sollte man in Berlin auf jeden Fall gewesen sein?
Das für mich persönlich prägendste Bauwerk meiner Stadt gibt es zum Glück nicht mehr: Die Mauer. Einen kleinen Eindruck von ihrer Dimension bekommt man auf einem schmalen Kopfsteinpflasterstreifen, der den Verlauf durch die Innenstadt nachvollzieht, u.a. in Sichtweite unseres Büros sowie auf dem Berliner Mauerweg entlang der ehemaligen Grenzanlagen.(http://www.berlin.de/mauer/mauerweg/index/index.de.php)
Wer das Schöne sucht, sollte den Gendarmenmarkt und die Neue Berliner Nationalgalerie von Mies van der Rohe auf sich wirken lassen.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Andreas Grunow (030) 26006201
BBT GmbH beim Aareon-Kundentag.
Am 25. August 2011 veranstaltete die Aareon AG den Kundentag der Region Mitte in der Dom- und Hochschulstadt Merseburg an der Saale. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung lautete „Jahr für Jahr die Zeit im Visier“.
Die BBT GmbH war als Kooperationspartner der Aareon AG mit einem eigenen Stand in der Fachausstellung im Merseburger Ständehaus vertreten. Diese Gelegenheit nutzten wir auch, um uns mit den Teilnehmern der Veranstaltung sowohl über die Vortragsthemen als auch die Neuerungen in der BBT-Software avestrategy® auszutauschen.
Im inhaltlichen Programm hielt Ester Meissner, Senior Consultant der BBT GmbH, einen Vortrag über die „Dynamische Investitionsrechnung als Grundlage einer ganzheitlichen Wirtschaftsplanung“.
Der Aareon-Kundentag Mitte klang nach einer Stadtführung durch das historische Merseburg mit einer Abendveranstaltung im Schlossgraben unweit des Merseburger Schlosses und Doms aus - bei schönstem Sommerwetter mit Grillbuffet und Live-Musik.
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Carolin Ritschel (030) 260060
Weiterbildung mit Nebeneffekten.
Ein letztes Mal begebe ich mich auf die Reise in den Rheingau. Hier habe ich den Geschmack des hessischen Weins lieben und die Gemütlichkeit der Straußwirtschaften kennen gelernt. Nein, ich berichte an dieser Stelle nicht von Dienstreisen-Nebeneffekten bei einem hessischen Kunden. Vielmehr hieß dieses Projekt der letzten Monate „Real Estate Investment & Finance“ und war ein berufsbegleitendes Intensivstudium an der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel.
Nachdem ich in den letzten fünf Jahren diverse Workshops und Schulungen leitete, habe ich mich nun für mehrere Monate selbst noch einmal auf die Seite der Lernenden begeben. Im Zwei-Wochen-Rhythmus, immer freitags und samstags, wurde ich in die Tiefen der Investitionsrechnung und Immobilienfinanzierung eingeführt, gemeinsam mit 25 Kommilitonen aus allen Ecken Deutschlands und allen Zweigen der Immobilienbranche.
Was sind die Ursachen der Finanzkrise, und mit welchen Folgen müssen wir noch rechnen?
Wie entwickelt man ein flexibles und strukturiertes Cash-Flow-Modell? Wie sind die verschiedenen Renditekennzahlen zu interpretieren, und welche Vor- und Nachteile haben sie? Daneben Turnaround-Management, alternative Finanzierungsinstrumente, Due Diligence und und und… Es gab so manche Vorlesung, die ich mit schwerem Kopf verließ (nein nicht wegen der Straußwirtschaft am Vorabend).
Auch das Teamwork kam nicht zu kurz. Bei unseren Case Studies wurde es jedoch die Probe gestellt: Während wir tagsüber bis 18 Uhr die Vorlesungen besuchten, kreierten wir innerhalb von zwei Nächten - bei Pizza und Gummibärchen - die Empfehlung für ein 100 Mio. € schweres Investment.
Aktuell schmücken sechs EBS-Ordner meinen Wohnzimmerfußboden. Für die Montage neuer Regale, die den Stoff der vergangenen Wochen tragen könnten, fehlte bislang die Zeit. Nun fahre ich erstmal zur Abschlussfeier und Zeugnisübergabe, denn: Ich habe bestanden!
Es war eine spannende Zeit, die meinen Blick für das Große und Ganze auch über die Welt der Wohnungswirtschaft hinaus geschärft hat.
Romina Bornstein, BBT Group
Real Estate Investment Advisor (EBS)
Unternehmensberichte in avestrategy®
In avestrategy® ist ein umfangreiches Berichtswesen enthalten, mit dem schnell und einfach relevante Informationen für die Unternehmensplanung und -überwachung bereit gestellt werden können. Eine Anpassung an betriebliche Gegebenheiten kann selbst vorgenommen werden. Benötigen Sie z. B. eine Information zu geplanten Verkäufen in den nächsten Jahren oder zur Entwicklung diverser Kennzahlen, so stehen dafür, ebenso wie für viele andere Themen, standardisierte Berichte zur Verfügung.
In Zusammenarbeit mit unseren Kunden wurden und werden regelmäßig Änderungen und Ergänzungen durchgeführt, sodass in den letzten Jahren der Umfang der Berichte zugenommen und aktuell die stattliche Zahl von 156 erreicht hat. Mit der Version 2.62 erfolgten eine Neustrukturierung sowie eine teilweise Neugestaltung des Layouts.
Im August-Newsletter informierten wir Sie ausführlich über den Bereich Monatsberichte.
Heute stellen wir Ihnen einen weiteren Berichtsteil vor:
55 standardisierte Unternehmensberichte
Der Berichtsteil 1, "Unternehmen", bildet umfangreiche Daten zur Planung und zum Plan-Ist-Vergleich auf der Unternehmensebene ab. Mit insgesamt 55 Berichten ist er der umfangreichste Teil.
Er gliedert sich in acht Unterordner:
- Im ersten Unterordner werden Planungsergebnisse und Analysen auf der Unternehmens-ebene dargestellt. Cash Flow und Liquidität, wesentliche Gewinn-und-Verlust-Positionen (GuV), Bestandsentwicklung, Mieten- und Leerstandsplanung können abgerufen werden.
- Im zweiten Unterordner sind die Planungsprämissen der Unternehmensebene aufbereitet: Personalplanung, Mietenplanung, Planung von Instandhaltung, -setzung und Modernisierung sowie von Erträgen und Aufwendungen.
- Der dritte Unterordner zeigt im Plan-Ist-Vergleich wesentliche, auswählbare Kennziffern auf der Unternehmensebene.
- Im vierten Unterordner sind Kennziffern im Szenariovergleich abrufbar: auswählbare Bilanz- und GuV-Werte, Kapitaldienst, Verbindlichkeiten, Mieten, Instandhaltung, Cash Flow.
- Der fünfte Unterordner bildet die Vermögenswerte ab und ermöglicht einen schnellen Überblick zu Buchwerten, Abschreibungsarten, Bilanzpositionen.
- Der sechste Unterordner beinhaltet Themen zur Spareinrichtung.
- Der siebte Unterordner enthält Informationen zu Genossenschaften.
- Der Unterordner 1.8 „Planungsübersichten“ wurde neu aufgenommen und bietet standardisierte Berichte für wesentliche Planungskennziffern. Ob Kauf oder Verkauf, Baumaßnahmen, Instandhaltungsplanung, Mieten- und Leerstandsplanung, Planung von Personal- und Verwaltungskosten, Kapitaldienst, Verbindlichkeiten – alle Informationen sind schnell und unkompliziert abrufbar. Es stehen 17 Berichte zur Verfügung, ausgegeben werden jeweils zehn Planjahre. Die Daten werden tabellarisch und als Diagramm angezeigt.
Beispielhaft zeigen wir an dieser Stelle die Planung der Darlehensverlängerung:
Zur detaillierteren Ansicht können Sie diesen Berichtsteil über den folgenden Link abrufen: Referenzmappe 1.8
Ihre Ansprechpartnerin bei der BBT ist
Ester Meissner (030) 26006220
ImmoCom 2011 im Zeichen von Web 2.0.
Von Nachhaltigkeit bis Social Media, von Geschäftsprozessen bis Cloud Computing – der Zusatz „2.0“ war auf der diesjährigen ImmoCom am 8./9. September in Berlin nicht zu übersehen. Dabei kristallisierten sich insbesondere folgende drei Trends heraus:
- Geschäftsprozesse und Fragen der Unternehmensorganisation rücken immer stärker in den Fokus der Wohnungsunternehmen, um Steigerungspotenziale hinsichtlich Effizienz, Leistung und Kundenfreundlichkeit auszuschöpfen. Dabei gewinnen die Verzahnung von Geschäftsprozessen und ERP-System sowie die Einbindung von mobil anwendbaren Applikationen zunehmend an Bedeutung. (Siehe auch Artikel „Mobile Datenerfassung“.)
- Soziale Netzwerke, wie z. B. Facebook, werden auch für die Wohnungsunternehmen immer wichtiger in Bezug auf Imagebildung und Mieterkommunikation, aber auch für die Personalgewinnung. Social Media wird in wenigen Jahren eine ähnlich herausragende Bedeutung erlangen, wie heutzutage der E-Mail-Account oder die Homepage.
- Im Bereich der Wohnungssuche/Wohnungsvermietung zeichnet sich ein fundamentaler Wandel ab. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs wird es für die Unternehmen vor allem darauf ankommen, ihre Angebote für Interessenten überall und zu jeder Zeit, etwa durch geeignete Applikationen (Apps), verfügbar zu machen. Hochwertige Vermietungssoftwarelösungen, wie z. B. immoblue+, unterstützen diese neue, zunehmend individualisierte Form der Interessenten- und Neumietergewinnung. (Produktblatt immoblue+)
Am Stand der BBT GmbH konnten sich die Besucher der ImmoCom 2011 passend zu den Themenschwerpunkten über unsere Leistungen rund um die Analyse, Optimierung und Dokumentation von Geschäftsprozessen sowie über die BBT-Software avestrategy® informieren.
Ihr Ansprechpartner bei der BBT ist
Christian Michaelis (030) 26006205
„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“
In diesem Sinne machen wir Sie auf die Änderung der Kontaktdaten von Frau Dr. Claudia Wetzel - nunmehr Dr. Claudia Wagner - aufmerksam. Ab sofort ist sie unter der Mailadresse claudia.wagner@bbt-group.de zu erreichen.
BBA kombiniert Tagung mit Quartiersbesichtigung
PowerPoint-Präsentationen, Vorträge und Fachgespräche gehören zu den klassischen Instrumenten, um Teilnehmern Inhalte von BBA-Veranstaltungen nahe zu bringen. Doch manche Themen rufen direkt nach praktischen Beispielen. Daher kombiniert die BBA das Programm ihrer Tagung „Mit gezielten Strategien Quartiere zukunftsfähig entwickeln“ Ende Oktober mit der Besichtigung eines Quartiers.
Der zwischen 90 und 120 Minuten geplante Rundgang führt durch das Karree Brunnenviertel-Ackerstraße im Berliner Bezirk Mitte. Die degewo AG als größtes Wohnungsunternehmen Berlins ist hier im Quartiersmanagement aktiv und übernimmt den Exkursionsteil der Tagung. Die zuständige Stadtteilmanagerin und der Leiter des Kundenzentrums gewähren Einblicke in ein funktionierendes Quartiersmanagement, selbstverständlich unter wohnungswirtschaftlichem Blickwinkel. Die BBA beschreitet mit diesem Veranstaltungskonzept neue Wege.
Mit der Exkursion schließt die Tagung ab. Sie startet unmittelbar am Veranstaltungsort, dem Adina Hotel. Dieses liegt zentral zwischen Haupt- und Nordbahnhof und grenzt direkt an das zu besichtigende Quartier an. Vor dem Gang durch das Brunnenviertel stehen Themen wie Mieterbelegung, Anwohneraktivierung und Beispiel vernetzten Handelns an. Die Veranstaltung kombiniert dabei Blickwinkel der öffentlichen und privaten Wohnungswirtschaft.
Die BBA-Tagung „Mit gezielten Strategien Quartiere zukunftsfähig entwickeln“ am 20. Oktober beginnt um 9 Uhr und endet um 17 Uhr. Sie findet in Kooperation mit dem BBU, dem DV und der BBT statt. Die Teilnahme kostet 468 Euro, für Mitglieder der BBA oder eines der beiden Verbände ermäßigt sich der Preis auf 390 Euro. Sollte die Witterung eine Exkursion zu Fuß nicht zulassen, wird die BBA selbstverständlich eine Alternativlösung anbieten.
Weitere Angaben zur Tagung einschließlich Programm und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.
Über das Brunnenviertel können Sie sich unter folgenden Links informieren:
http://www.degewo.de/content/de/Wohnen/_2-4-Kiezportraits/Mitte/Brunnenviertel.html
und
http://www.stm-ackerstrasse.de/index.php?id=70.
Bei Fragen zu Tagungsprogramm und Organisation helfen Ihnen in der BBA gerne Ulf Baier und Romy Rimpler unter 030/230855-34 oder -13 weiter.














